Kommt der Wechsel im Sommer? Bayern-Boss schwärmt von El Mala
Von Fabian Küpper

Letzte Saison spielte Said El Mala noch in der 3. Liga. Kaum einer hatte ihm diesen Aufstieg zugetraut. Denn mittlerweile ist der 19-Jährige der wertvollste Kölner aller Zeiten und dazu auch noch Topscorer der Domstädter.
Sein Marktwert wird aktuell auf 40 Millionen Euro taxiert, längst stehen die ganz großen Klubs bei ihm Schlange. Zuletzt hieß es, El Mala würde einen Schritt in die Premier League präferieren, allerdings hat auch der FC Bayern den 19-Jährigen auf die Wunschliste gesetzt.
Neben Yan Diomande ist El Mala der Spieler, den die Münchner in der Offensive am genauesten beobachten. Das Interesse des Rekordmeisters an ihm ist längst kein Geheimnis mehr. Nach dem Spiel gegen Köln am Mittwoch schwärmte Max Eberl erneut vom Flügelstürmer.
Eberl ist begeistert
"Toller Junge. Es macht Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen", sagte er in den Katakomben nach der Partie. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob El Mala bald für den FC Bayern auflaufen würde, ließ sich Eberl allerdings nicht entlocken: "Da müssen Sie die Kölner Kollegen fragen, was sie von ihm halten. Er ist beim FC unter Vertrag. Tolle Geschichte. Er ist ein Kölner Junge, der auch mal in der Gladbacher Jugend gespielt hat, wenn ich das richtig verstanden habe."
Fakt ist: El Mala würde mit seinem Skillset sehr gut zu den Münchnern passen. Der 19-Jährige verfügt über ein hohes Tempo, ein sehr starkes Dribbling und einen ebenso guten Abschluss – alles Elemente, die bei Bayern aktuell nicht viele Spieler vereinen.
Zahltag für Köln – aber wann?
Um sich den Flügelstürmer zu sichern, werden die Bayern aber vermutlich tief in die Tasche greifen müssen. Köln lehnte bereits Angebote in Höhe von 35 bis 40 Millionen von Tottenham und Manchester United ab, hofft eher auf eine Summe im Bereich von 60 Millionen Euro.
Allerdings will Köln seinen Shootingstar im Sommer ohnehin noch nicht abgeben – und auch El Mala würde wohl gerne noch ein Jahr in der Domstadt bleiben. Voraussetzung dafür ist allerdings der Klassenerhalt. Gelingt der nicht, könnte El Mala in der nächsten Saison tatsächlich in München wirbeln.
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