Während der FC Schalke als erster Aufsteiger und Meister der 2. Liga bereits feststeht, kämpfen mit Elversberg, Hannover und Paderborn an den letzten beiden Spieltagen noch drei Teams um den zweiten direkten Aufstiegsplatz und die Relegation.
Beim 1. FC Köln dürfte man dem SC Paderborn die Daumen drücken. Für 400.000 Euro verkauften die Geißböcke im vergangenen Sommer Stürmer Steffen Tigges an den SCP. Die Ablöse kann noch auf 600.000 Euro stiegen. Voraussetzung: Die Ostwestfalen steigen in die Bundesliga auf.
Die Paderborner gehen allerdings als Vierter mit der schlechtesten Ausgangsposition ins Aufstiegsfinale. Vergangene Woche gab das Tigges-Team durch eine 1:5-Pleite in Elversberg Rang zwei her. Zu allem Überfluss sah Tigges in der Nachspielzeit auch noch die Gelb-Rote Karte.
Tigges ist bester Joker der 2. Liga
Seinen Stammplatz hat der 27-Jährige beim SCP schon länger verloren. Zwar kam er in der laufenden Spielzeit 30 Mal zum Einsatz, 14 Mal davon aber nur von Beginn an. In den vergangenen Wochen blieb Tigges regelmäßig nur die Jokerrolle.
Vier seiner insgesamt sechs Tore und zwei der vier Torvorlagen gelangen Tigges nach Einwechslungen. Damit ist er immerhin der gefährlichste Joker im Unterhaus.
Für die Kölner war Tigges zuvor zwischen 2022 und 2025 auf Torejagd gegangen. 1,5 Millionen Euro Ablöse hatte der Effzeh damals für den 1,94 Meter großen Angreifer an den BVB gezahlt. In 81 Pflichtspielen für die Kölner gelangen Tigges allerdings nur magere zehn Tore und zwei Vorlagen. Die zusätzlichen 200.000 Euro würde man am Geißbockheim nun sicher gerne einstreichen.
