Die größten Baustellen hat der 1. FC Köln im bisherigen Sommer adressiert: Mit Luka Lochosvhili kam eine weitere Option für die Innenverteidigung, während Gideon Mensah den Abgang von Kristoffer Lund hinten links abfängt. Und Paul Okon-Engstler befindet sich als Mittelfeldverstärkung ebenfalls im Anflug.
In der Offensive würde dem Effzeh aber auch noch frisches Blut guttun – unabhängig davon, was aus Said El Mala wird. Vor allem ein weiterer Knipser neben Ragnar Ache wäre wünschenswert, da Marius Bülter und Luca Waldschmidt eher auf dem absteigenden Ast sind.
Laut Angaben von Sky Italia haben die Geißböcke deswegen bei Inter Mailand wegen Jamal Iddrissou vorgefühlt, der zwar noch keine Profi-Erfahrung hat, in den Jugendteams aber ganz gut knipsen konnte. Zudem ist er bereits Nationalspieler der italienischen U20-Auswahl (fünf Länderspiele, zwei Tore).
Köln-Angebot abgelehnt – Inter will Rückkaufoption
Dem Bericht zufolge hatte Köln ein Leih-Angebot in Höhe von 700.000 Euro vorgelegt. Dazu wollten sich die Geißböcke eine Kaufoption über sieben Millionen Euro sichern, die unter bestimmten Bedingungen in eine Kaufverpflichtung umgewandelt werden könnte.
Inter Mailand soll die Offerte allerdings abgelehnt haben und würde sich wohl auch nur auf einen Deal einlassen, wenn es eine Rückkaufoption gibt. Diese soll für 2027 etwa 15 Millionen Euro und für 2028 18 Millionen Euro betragen. Wie es scheint, müsste Köln sein Angebot vorher aber sowieso nochmal aufstocken.
Neben dem Effzeh werden auch der FC Brentford und VfL Wolfsburg als Interessenten für den 18-Jährigen gehandelt – die Konkurrenz im Poker hat es also in sich. Brentford ist als englischer Klub ohnehin mit viel Geld gesegnet und auch die Wölfe haben trotz des Abstiegs in diesem Sommer die Spendierhosen an. Sollte der VfL beispielsweise noch Dzenan Pejcinovic an den VfB Stuttgart verkaufen, wäre genügend Geld für Iddrissou vorhanden. Die Kölner sollten also gewarnt sein.
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