Es war ein schwieriges Auswärtsspiel für den 1. FC Köln beim FC St. Pauli. Im Abstiegskracher blieben die Domstädter lange wenig zwingend, am Ende gelang dank einem Elfmeter von Luca Waldschmidt doch noch der wichtige Ausgleich.
Initiator dafür war wieder einmal Jakub Kaminski. Der Pole fasste sich in der 85. Minute nochmal ein Herz und zog per Dribbling in den Strafraum, wo er den Strafstoß herausholte. Es war das nächste Zeichen dafür, wie wichtig der vielseitig einsetzbare Offensivspieler für den Aufsteiger ist.
Der logische Schritt
In Kombination mit der starken Saison, die Kaminski spielt, überraschten die Aussagen von Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler nach dem Spiel deshalb auch wenig. "Sie gilt ligaunabhängig und wir werden die Kaufoption ziehen. Er hat auch heute wieder gezeigt, wie wichtig er für uns ist", erklärte Kessler.
Heißt also: Der 23-Jährige bleibt langfristig in der Domstadt. 5,5 Millionen Euro überweisen die Kölner für Kaminski an den VfL Wolfsburg – angesichts seiner starken Leistungen ein echtes Schnäppchen. Laut transfermarkt.de besitzt der Pole schon jetzt einen Marktwert von zwölf Millionen Euro, der Effzeh bezahlt also deutlich unter dem Marktpreis.
Kessler plant die Zukunft
Kaminski ist dabei allerdings nicht der einzige Leihspieler, der langfristig gehalten werden soll. Laut der Bild sollen auch Tom Krauß und Jahmai Simpson-Pusey sollen über den Sommer hinaus beim Aufsteiger bleiben. Bei Simpson-Pusey müssen die Kölner allerdings abwarten, ob Manchester City die vereinbarte Rückkaufoption zieht.
Kessler baut also bereits vier Spieltage vor Schluss fleißig am Kader für die kommende Saison. Mit Kaminski hat er dabei die erste wichtige Säule langfristig gebunden. Und angesichts des wahrscheinlichen Abgangs von Said El Mala könnte dem 23-Jährigen in der neuen Spielzeit eine noch wichtigere Rolle in der Offensive zukommen.
