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Köln bestätigt Mega-Angebot für Said El Mala

Ein Premier-League-Klub macht bei Effzeh-Shootingstar Said El Mala offenbar Ernst – setzt aber eine Deadline für die lukrative Offerte.
Spielt Said El Mala bald in der Premier League?
Spielt Said El Mala bald in der Premier League? | DeFodi Images/GettyImages

Die Zukunfts-Frage von Said El Mala bleibt das heißeste Sommer-Thema beim 1. FC Köln. Der 19-jährige Shootingstar ließ zuletzt immer deutlicher durchblitzen, dass er sofort wechseln und den nächsten Karriereschritt gehen möchte.

Die Spur führt weiterhin in die Premier League. Heißester Anwärter von der Insel scheint aber nicht mehr Brighton, sondern der FC Brentford zu sein. Der Klub aus dem Westen Londons hat die abgelaufene Saison auf Rang neun abgeschlossen und damit die europäischen Ränge knapp verpasst.

Bis zu 45 Mio. Euro und eine satte Weiterverkaufsbeteiligung

"Es liegt ein Angebot vor."
Kessler über den El-Mala-Poker

Dennoch scheint man dort finanziell stark genug aufgestellt zu sein, um im Werben um El Mala Ernst zu machen. Die Sport Bild berichtet von einem lukrativen Angebot an die Kölner, das bereits schriftlich am Geißbockheim hinterlegt worden sei. Das bestätigt Sportchef Thomas Kessler: "Es liegt ein Angebot vor."

Bei der Offerte soll es sich um eine Ablöse-Volumen in Höhe von 45 Millionen Euro handeln. Zusammen setzt es sich aus einem fixen Sockelbetrag von 40 Millionen Euro und fünf "leicht erreichbaren" Bonus-Millionen. Damit liegt die Gesamtsumme schon sehr nah am vermeintlichen Effzeh-Preisschild von 50 Millionen Euro.

Zusätzlich attraktiv macht das Brentford-Angebot, dass der Effzeh eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 15 Prozent erhalten soll. Startet El Mala auf der Insel durch, winkt früher oder später ein Transfer mit noch höherer Ablöse, von dem die Kölner stark profitieren würden.

Fest steht: Kein anderer Klub war bislang bereit, eine so hohe Ablöse für El Mala zu bieten. Das Januar-Angebot aus Brighton lag nur bei rund 28 Millionen Euro und war vom Effzeh entsprechend abgelehnt worden.

Brentford setzt kurze Frist – Einigung mit El Mala steht noch aus

Brentford will nun auf die Tube drücken und einen längeren Transfer-Poker vermeiden. Laut Sport Bild enthält das Angebot deshalb eine Deadline. Kommt es innerhalb der Frist, die nur wenige Tage lang sein soll, nicht zum Abschluss, wird die Offerte zurückgezogen.

Wie die Sport Bild weiter berichtet, soll der Poker "vor dem Abschluss" stehen. Dann wäre zwischen den Klubs alles geklärt. "Es war zumindest so, dass ich gesprächsbereit wäre", meinte Kessler zum vorliegenden Angebot, auch wenn er nicht verraten wollte, von welchem Klub dieses kam.

Doch selbst wenn alles zwischen Brentford und Köln geklärt wäre, stünde eine Einigung mit den El Malas noch aus. Der 19-Jährige wird seit März von seiner Mutter Sabrina als Beraterin vertreten, die externe Hilfe einer Agentur weiter ablehnt. Brentford soll El Mala nun mit einem höheren Gehalts-Angebot als zuvor Brighton locken. Die Seagulls lockten den Flügelstürmer mit rund vier Millionen Euro.

"Es gibt viele Klubs, die sich mit ihm auseinandersetzen, nicht nur in England."
Kessler über den El-Mala-Poker

Dass El Mala nicht im deutschen WM-Kader steht, dürfte derweil eher Brentford in die Karten spielen. Der 19-Jährige kann sich auf großer Bühne nicht weiter ins Schaufenster stellen. Für die Kölner wird es umso riskanter, auf ein noch besseres Angebot zu zocken. Nimmt man das Brentford-Gebot an und El Mala stimmt einem Wechsel zu, hätte Kessler schon früh in diesem Sommer klare Verhältnisse geschaffen.

Dann hätten die Geißböcke deutlich mehr Zeit, um die El-Mala-Millionen sinnvoll in den Kader-Umbau zu investieren. Klar ist, dass es diese Einnahmen braucht, um im größeren Stil den Rest der Mannschaft zu verbessern.


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