Knieverletzung: Arsenal trifft Entscheidung bei Kai Havertz - Bericht
Von Simon Zimmermann

Nach Arsenals Auftaktsieg am ersten Premier-League-Spieltag bei Manchester United musste Kai Havertz den nächsten Rückschlag hinnehmen. Der deutsche Nationalspieler erlitt eine Knieverletzung und wird den Gunners vorerst fehlen.
Zunächst wollte der Klub versuchen, Havertz mit einer konservativen Behandlung zum Comeback zu verhelfen. Wie David Ornstein von The Athletic nun berichtet, war das nicht erfolgversprechend genug. Daher die Entscheidung: Eine Operation am Knie ist beim 26-Jährigen notwendig.
Immerhin sei der Eingriff laut Ornstein nicht sonderlich groß, weshalb man bei Arsenal erwarte, dass Havertz nicht allzu lange ausfallen wird.
"Mental ist er in einer guten Verfassung. Er ist ein wirklich starker Junge, sehr engagiert. Er hat sich unglaublich gut von seiner Oberschenkeloperation [in der letzten Saison] erholt", meinte Arsenal-Coach Mikel Arteta zuletzt. "Er hatte zuvor noch nie eine Verletzung, es war also wirklich seine erste Erfahrung damit. Jetzt hat er einen Rückschlag erlitten. Mal sehen, wie schlimm es ist, aber ich bin mir sicher, dass er bestmöglich darauf reagieren wird", so Arteta weiter.
Havertz droht nach Comeback die Jokerrolle bei Arsenal
In der vergangenen Spielzeit war Havertz mehrere Monate wegen einer Oberschenkelverletzung ausgefallen. Zum Start gegen Man United durfte er lediglich als Joker ran. Arsenal hat mit Victor Gyökeres einen neuen Mittelstürmer verpflichtet. Und auch schon auf den Havertz-Ausfall reagiert: Zuletzt kam Eberechi Eze für knapp 70 Millionen Euro Ablöse als weitere Offensiv-Verstärkung von Crystal Palace neu dazu.
Für Havertz wird es nach der Rückkehr umso schwerer, wieder einen Stammplatz zu bekommen. Im 4-3-3-System der Gunners kommt er sowohl für die Stürmerposition infrage als auch für die beiden Achter-Positionen im zentralen Mittelfeld. Viel Spielzeit wäre für Havertz auch mit Blick auf eine wichtige Rolle im DFB-Team bei der WM 2026 wichtig.
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