Der Transferpoker um Said El Mala entwickelt sich zur vermeintlich spektakulärsten Personalie dieses Sommers. Borussia Dortmund will das 19-jährige Ausnahmetalent des 1. FC Köln mit aller Macht an die Strobelallee lotsen und bereitet ein historisches Millionen-Angebot vor.
Doch mitten im zähen Feilschen zwischen den beiden Traditionsklubs sorgte eine überraschende Enthüllung für Wirbel: Welche Rolle spielt eigentlich der neue Bundestrainer Jürgen Klopp in diesem Deal?
Gerüchte um Klopp als BVB-Fürsprecher
Medienberichte brachten den ehemaligen Dortmund-Trainer zuletzt direkt mit dem bevorstehenden Wechsel in Verbindung. Demnach soll der 59-Jährige im Hintergrund als prominenter Fürsprecher agiert und sich für einen Transfer des Flügelstürmers zum BVB starkgemacht haben.
Klopp halte den Kölner Youngster bereits jetzt für einen der besten Außenspieler Deutschlands und würde dessen Entwicklung in Dortmund ausdrücklich begrüßen. Diese Spekulationen heizten die Gerüchteküche naturgemäß massiv an.
DFB spricht klares Machtwort
Der DFB reagierte jedoch umgehend und verwies die Berichte über eine direkte Einflussnahme des Bundestrainers ins Reich der Fabeln. Laut Medienberichten von SPORT1 gab es bislang weder einen Austausch noch ein persönliches Gespräch zwischen dem DFB-Coach und dem Kölner Offensivjuwel. Der Verband stellte unmissverständlich klar, dass sich Klopp in keiner Weise in die Vereinsangelegenheiten einmische und ganz sicher nicht an dem Transfer arbeite.
Ein direktes Gespräch oder ein Telefonat zwischen dem DFB-Chefcoach und El Mala hat es bislang ebenfalls nicht gegeben. Dass Klopp die sportlichen Qualitäten des Angreifers schätzt und in ihm eine künftige Stütze der Nationalmannschaft sieht, bleibt von dem Dementi jedoch unberührt.
Das BVB-Angebot sprengt alle Rekorde

Sportlich macht der Vizemeister unterdessen Nägel mit Köpfen. Wie der Express berichtet, bietet der BVB eine fixe Ablöse von 48 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro an leicht erreichbaren Bonuszahlungen. Weitere fünf Millionen Euro könnten durch schwerere Bedingungen wie Einsätze im DFB-Team dazukommen.
Damit würde das Gesamtpaket im Idealfall bis zu 55 Millionen Euro betragen. Für Borussia Dortmund wäre es der mit Abstand teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte.
Einigung bei der Weiterverkaufsklausel steht noch aus
Verhandlungen gibt es aktuell offenbar noch über eine Weiterverkaufsklausel. Der FC fordert zehn Prozent der Gesamtsumme bei einem zukünftigen Transfer, während Dortmund diese Beteiligung nur auf den reinen Transfergewinn anrechnen möchte.
Dem Spieler selbst winkt beim BVB ein Fünfjahresvertrag mit rund fünf Millionen Euro Jahresgehalt und die Rückennummer zehn. BVB-Trainer Niko Kovac hat den Youngster in einem persönlichen Gespräch bereits überzeugt.
Ein Wechsel zu RB Leipzig ist vom Tisch, da der Spieler ausschließlich nach Dortmund möchte. Bis zum Supercup am 22. August soll der Deal final abgeschlossen sein.
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