Die Zeit von Joshua Kimmich in der Deutschen Nationalmannschaft, insbesondere während seiner Zeit als Kapitän, ist nicht gerade von viel Erfolg geprägt – und das ist noch recht freundlich formuliert. Mehrere Enttäuschungen musste der Mittelfeldspieler des FC Bayern im Rahmen der DFB-Auswahl bereits hinnehmen, wie zuletzt das erneut frühzeitige Aus bei der vergangenen Weltmeisterschaft.
Mit Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer stellt sich dementsprechend die Frage, was das für Kimmich bedeutet. Dabei stellt sich jedoch weniger die Frage, ob der 31-Jährige überhaupt noch nominiert und aufgestellt wird, als welche Rolle er unter ihn übernehmen soll.
Diese Entscheidung hat Klopp bereits getroffen und auch schon Kimmich gegenüber erklärt, wie die Bild berichtet. Demnach werde er zwar Kapitän bleiben und dieses Amt weiter ausführen, doch ab sofort wieder im zentralen Mittelfeld. Kimmich rückt im DFB-Team also in seine Bayern-Rolle, fernab der Rechtsverteidigung.
Diesen Entschluss soll ihm der neue Bundestrainer bereits bei seinem ersten Stadion-Besuch am ersten Spieltag mitgeteilt haben, als die Münchener den VfB Stuttgart mit einer 5:1-Packung wieder nach Hause schickten.

Rechtsverteidiger-Position wird frei – und wer spielt neben Kimmich im Zentrum?
Zugleich bedeutet der Wechsel von Kimmich ins Mittelfeldzentrum auch, dass es einen neuen Stamm-Rechtsverteidiger braucht. Mögliche Kandidaten dafür scheinen unter anderem Ridle Baku von RB Leipzig und Elias Baum von Eintracht Frankfurt zu sein, die beide nominiert werden sollen.
Für Kimmich heißt das, insbesondere in Kombination mit dem Kapitäns-Amt, vor allem eines: Er wird wohl auch unter Klopp gesetzt sein. Wer sein Mitspieler im Mittelfeldzentrum sein wird, bleibt zunächst abzuwarten. Mehrere Kandidaten gibt es, wie etwa Felix Nmecha oder Aleksandar Pavlovic, mit dem er auch beim FCB regelmäßig zusammen aufläuft. Klopp wird sicherlich die ein oder andere Variante ausprobieren, um seine ideale Besetzung ausfindig zu machen.
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