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Klopp erklärt: Darum geht der Bundestrainer zu Trainings der BL-Klubs

Unter Hoffnungsträger Jürgen Klopp soll die Zukunft beim DFB wieder deutlich rosiger aussehen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger besucht er unterem die Trainingsplätze der Bundesligisten. Klopp erklärte nun, weshalb er das macht.
Jürgen Klopp schaut bei den Bundesligisten persönlich vorbei.
Jürgen Klopp schaut bei den Bundesligisten persönlich vorbei. | Christina Pahnke - sampics/GettyImages

Der deutsche Nationaltrainer wirkt schon bevor das erste Spiel des DFB-Teams unter ihm angepfiffen wurde total engagiert. Man bekommt das Gefühl, dass Klopp alles ihm in der Macht stehende versuchen wird, um den Umschwung in der deutschen Nationalmannschaft zu schaffen.

Am ersten Bundesliga-Spieltag war der 59-Jährige gleich zweimal im Stadion: Erst am Freitag zur Saisoneröffnung beim 5:1-Sieg des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart, dann am Sonntag beim starken Auftritt des FC Augsburg gegen Schalke 04 (3:0).

Doch damit nicht genug: Klopp führte seine Reise in Süddeutschland auf den Trainingsplätzen der Bundesliga-Klubs fort. Am Sonntag war er zu Gast beim FC Bayern und FC Augsburg. Am Montag begab er sich dann zum Trainingsgelände des VfB Stuttgart. Bei den Schwaben gibt es einige potenzielle Kandidaten für eine Nominierung. Deshalb tauschte sich Klopp in Bad Cannstatt mit Sebastian Hoeneß aus.

Klopp zu Gast bei seiner alten Liebe

Am Dienstag wanderte Klopp dann ein kleines Stück weiter in die Mitte Deutschlands, wo er bei seinem Ex-Verein, dem 1. FSV Mainz 05, beim nichtöffentlichen Training zu Besuch war.

"Ich möchte in Zukunft mit den Trainern zusammenarbeiten, genauso wie ich mit den Spielern zusammenarbeite", erklärte Klopp seine Trainingsbesuche: "Darum geht es auch, aber vor allem darum, mit den Trainern ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Es soll eine Zusammenarbeit sein, die ich mir gewünscht hätte, als ich noch Vereinstrainer war. Das biete ich an."

Seine elf Jahre als Spieler und sieben Jahre als Trainer in Mainz lassen den DFB-Coach nicht kalt. Gegenüber 05erTV gab er preis, wie besonders dieser Besuch für ihn war: "Das kann man nicht anders sagen, ja. Ich habe gerade noch einmal festgestellt, dass ich 18 Jahre hier war. Als ich heute hierhergekommen bin, habe ich mich gefragt, wie oft ich in meinem Leben diese Strecke schon gefahren bin."

Unter Klopp: Debütanten aus Stuttgart, Mainz und Augsburg?

Klopp gibt sich große Mühe, in den Austausch mit den Klubs zu gelangen und spricht auch offen mit den Medien. Julian Nagelsmann hat sich hingegen ungerne in den Stadien aufgehalten und tauchte zwischen den Länderspielen teilweise zu sehr ab.

Welche Spieler für Klopp bei den bislang besuchten Vereinen interessant sein könnten, ist natürlich spekulativ. Bei den Bayern wären das die üblichen Verdächtigen wie Joshua Kimmich und Jonathan Tah. Beim FCA spielte sich Linksverteidiger Hennes Behrens mit einer starken Leistung gegen Schalke vielleicht ins Sichtfeld. Beim VfB könnten Dzenan Pejcinovic und Finn Jeltsch ihre ersten Nominierungen erhalten. Und in Mainz könnte neben Nadiem Amiri womöglich auch Phillip Tietz in Zukunft eine Rolle spielen.


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