Am Montagnachmittag konnte der VfB Stuttgart endlich Vollzug melden: Dzenan Pejcinovic kommt für eine Ablöse von 25 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg. Dem Transfer ging ein wochenlanger Poker voraus, in dem der 21-Jährige auch dem FC Porto absagte.
Trotzdem hing der Transfer bis zuletzt in der Schwebe, da RB Leipzig nach dem geplatzten Wechsel von Fisnik Asllani auch nochmal ins Rennen um den U21-Nationalspieler einstieg. Doch am Ende machte der VfB das Rennen.
Klopp als entscheidender Faktor?
Eine Rolle dabei spielte wohl auch Bundestrainer Jürgen Klopp. Dieser soll dem VfB laut der Sport Bild klar gemacht haben, dass er Pejcinovic für den Neustart des DFB-Teams auf dem Zettel hat. Und da sich die Schwaben in den letzten Jahren einen Namen gemacht haben, was die Entwicklung von Nationalspielern anging, fiel die Wahl des 21-Jährigen am Ende auf Stuttgart.
Dabei half auch, dass Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, Trainer Sebastian Hoeneß und Sportdirektor Christian Gentner sich in den letzten drei Monaten intensiv um Pejcinovic bemüht haben und ihn regelmäßig anriefen oder WhatsApp-Nachrichten schrieben.
So zeigten sie ihm, wie sehr Stuttgart an ihm interessiert ist und hatten dadurch gegenüber Porto und Leipzig, die bedeutend später in den Poker einstiegen, einen Stein im Brett.
Große Konkurrenz
Freilich erwartet den Ex-Wolfsburger in Stuttgart trotzdem eine große Konkurrenzsituation. Mit Deniz Undav und Ermedin Demirovic verfügen die Schwaben bereits über zwei Top-Stürmer, mit Pejcinovic kommt jetzt der dritte dazu.
Dennoch scheint der Weg für den 21-Jährigen vorgezeichnet. Sein Weg wird eher früher als später in die Nationalmannschaft führen, mit Sebastian Hoeneß hat er einen Trainer, der gezeigt hat, dass er junge Spieler auf das nächste Level bringen kann.
Gut für den VfB: Im Vertrag von Pejcinovic ist laut Informationen der Bild keine Ausstiegsklausel enthalten – der 21-Jährige könnte irgendwann also der nächste große Verkauf der Schwaben werden.
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