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Kleindienst nach Comeback optimistisch – so sieht der Gladbach-Plan jetzt aus

Etwas mehr als eine halbe Stunde durfte Tim Kleindienst in Essen aufspielen. Nun fokussiert er sich übergeordnet auf die erste Runde im DFB-Pokal.
Tim Kleindienst (Archivbild)
Tim Kleindienst (Archivbild) | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Nachdem er im ersten Testspiel dieser Saisonvorbereitung noch keine Rolle spielen konnte, lief Tim Kleindienst am Samstagnachmittag beim 2:1-Sieg über RW Essen erstmals wieder aus der Startelf heraus für Borussia Mönchengladbach auf. Dass er nach etwas mehr als einer halben Stunde schon wieder ausgewechselt wurde, soll aber keine neuen Sorgen bereiten.

"Es ist schön, endlich wieder dabei sein zu können. So im Wettkampf zu sein, das kann man im Training nicht nachstellen. Ich hätte schon noch länger gekonnt – aber das war vorher genauso vereinbart", erklärte Kleindienst nach dem Abpfiff (via Bild). Die Borussia möchte den Kapitän und Torjäger behutsam aufbauen und nicht zu früh zu viel forcieren.

Für ein noch besseres Gefühl hätte der Comeback-Treffer gesorgt, der Kleindienst allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt wurde. "Da haben mir wahrscheinlich noch die zwei, drei Fitnesspunkte gefehlt, um rechtzeitig da herauszukommen", gab der 30-Jährige zu.

Im Pokal möchte Kleindienst wieder regulär aufspielen können

Die Fohlenelf und der Angreifer verfolgen nun für den weiteren Verlauf der Vorbereitung ein konkretes Ziel: Bis zum ersten Pflichtspiel, dem Auswärtsspiel bei Schott Mainz im DFB-Pokal, möchte Kleindienst wieder fitter und belastbarer werden, um "dann möglichst lange auf dem Rasen zu stehen".

"Man wird nicht beim 1. Spieltag sofort bei 100 Prozent sein, das wird keiner von uns sein. Man sammelt an den ersten sechs, sieben Spieltagen weiter Fitness – das gilt für mich dann genauso", wollte er aber noch keine zu großen Versprechungen machen.


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