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Klarer BVB-Plan: So soll der Bellingham-Durchbruch gelingen

Jobe Bellingham konnte sein großes Potenzial zuletzt häufiger auf dem Platz zeigen. So soll sich das BVB-Talent in Zukunft zum absoluten Leistungsträger weiterentwickeln.
Jobe Bellingham stand zuletzt regelmäßig in der Dortmunder Startelf
Jobe Bellingham stand zuletzt regelmäßig in der Dortmunder Startelf | DeFodi Images/GettyImages

Die hohen Erwartungen, mit denen er im Sommer zu Borussia Dortmund kam, konnte Jobe Bellingham zunächst kaum erfüllen. Für den Bruder des Real-Madrid-Stars zahlte der BVB knapp über 30 Millionen Euro, doch während der Hinrunde kam Bellingham meist nur von der Bank. Zudem gelang dem Mittelfeldtalent in seinem ersten halben Jahr kein einziger Scorerpunkt in der Bundesliga.

Seit dem Jahreswechsel hat sich die Situation für Bellingham jedoch deutlich verbessert: Auf der Achterposition kommt er, auch bedingt durch die Verletzung von Felix Nmecha, immer häufiger zum Einsatz. In der Liga stand der 20-Jährige in den jüngsten sechs Partien in der Startelf. Auch zwei Assists stehen nun immerhin auf seinem Konto.

Dabei kommen seine Stärken immer besser zur Geltung. Laut Bild gewann Bellingham 58 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte knapp 89 Prozent seiner Pässe an den Mann. Zudem soll er intern mit seiner Professionalität sehr gut ankommen. Im Alltag gehöre er beispielsweise stets zu den ersten Spielern, die den Trainingsplatz betreten.

Avanciert Bellingham zum absoluten Stammsechser?

Die Verantwortlichen wissen jedoch, dass Bellingham noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Perspektivisch soll er noch mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft übernehmen und gemeinsam mit Nmecha das Stammduo auf der Doppelsechs bilden. Mit seinem Spiel soll Bellingham seinem Partner den Rücken freihalten und Stabilität geben.

Gleichzeitig muss sich der Engländer vor allem im Offensivbereich steigern. Noch ist er in vielen Spielen zu ungefährlich, wartet immer noch auf sein erstes Pflichtspieltor im BVB-Dress. Dabei soll ihm zusätzliche Konkurrenz helfen, denn neben Marcel Sabitzer soll im Sommer noch ein weiterer Sechser nach Dortmund kommen.

Bellingham muss sich also weiter behaupten und seinen Stammplatz verteidigen, den er sich in den letzten Wochen erarbeitet hat. Das trauen die Verantwortlichen trauen dem Jungstar, der auch die unnötigen Vergleiche mit seinem großen Bruder wohl immer besser ausblenden kann, aber ohne Bedenken zu.


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