Klare Worte: Klose trauert verpasstem FCN-Transfer hinterher

Der 1. FC Nürnberg ist im späten Werben um Immanuel Pherai leer ausgegangen. Miroslav Klose machte aus seiner Enttäuschung über die verpasste Offensivverstärkung keinen Hehl.
Miroslav Klose hätte sich eine Verstärkung für die schwache Offensive gewünscht
Miroslav Klose hätte sich eine Verstärkung für die schwache Offensive gewünscht / Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
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Der 1. FC Nürnberg war im Winter-Transferfenster besonders aktiv. Allerdings vorwiegend auf der Abgangsseite: Während der Club gleich acht Spieler gehen ließ, kamen auf der anderen Seite nur drei neue Profis hinzu.

Zwar war für den Deadline Day noch die Verpflichtung einer Offensiv-Verstärkung geplant, jedoch platzte der Transfer von Immanuel Pherai. Den langjährigen HSV-Profi zog es stattdessen zum Ligakonkurrenten SV Elversberg - ganz zum Unmut von FCN-Trainer Miroslav Klose.

"Wir hätten gerne noch Qualität dazugewonnen, vor allem mit dem Spieler", bezog sich Klose (via Bild) auf den geplatzten Pherai-Deal.

Immanuel Pherai war der große Wunschspieler des 1. FC Nürnberg
Immanuel Pherai war der große Wunschspieler des 1. FC Nürnberg / NurPhoto/GettyImages

Die Offensive bleibt Nürnbergs größtes Problem

Der offensive Mittelfeldspieler wäre eine willkomene Verstärkung gewesen, schließlich haben die Nürnberger in dieser Saison große Probleme vor dem gegnerischen Tor. Mit nur 23 Treffern stellen die Franken die drittschwächste Offensive der 2. Liga.

Beim 1:1 gegen Preußen Münster am vergangenen Freitag fiel einmal mehr auf, dass Klose torgefährliche Joker fehlen. Die Doppelspitze aus Youngster Piet Scobel und Torschütze Mohamed Ali Zoma leistete einen ordentlichen Job, doch von der Bank konnte die Sturmlegende keinen wirklich torgefährlichen Angreifer mehr in die Partie bringen. Der bereits 34-jährige Adriano Grimaldo (erst ein Saisontor) erwies sich bislang nicht als echte Hilfe.

Trotz großer Ambitionen droht dem FCN damit erneut eine Saison im Niemandsland. Aktuell belegt Nürnberg den neunten Tabellenplatz, muss dabei aber eher nach unten als nach oben schauen. Während der Rückstand auf Platz drei bereits bei zwölf Punkten liegt, beträgt der Vorsprung auf Rang 16 lediglich sechs Zähler.

Für Klose bleibt zu hoffen, dass die drei Neuzugänge einschlagen. Styopa Mkrtchyan und Rabby Nzingoula werden die Probleme im Angriff allerdings kaum lösen können, da sie in der Defensive zu Hause sind. Bleibt einzig Bayern-Leihgabe Javier Fernández, der im zentralen Mittelfeld für mehr Dampf nach vorne sorgen könnte.


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