Am 1. Spieltag setzte es für Borussia Mönchengladbach eine schlussendlich deutliche und auch verdient 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig, nach der es zunächst allerdings nicht aussah.
Abseits des ersten Gegentreffers in der 25. Spielminute zeigte die Borussia in der ersten Halbzeit noch einen guten Auftritt, hatte zudem selbst auch nennenswerte Torchancen. Was anschließend aber insbesondere bei Tim Kleindienst für viel Frust sorgte, war der weitere Spielverlauf mitsamt der zwei weiteren Gegentore sowie der Umgang mit der zweiten Halbzeit.
"Bundesliga und kein Vorbereitungsspiel": Kleindienst bemängelt den deutlichen Leistungsabfall
"wir hatten schon Chancen, sie zu schlagen. Dann dürfen wir halt nicht solchen Kindergarten-Fußball spielen, sondern müssen Männer-Fußball spielen."Kleindienst (Sky)
"[Der Leistungsabfall] kam erst durch den Rückstand, weil wir dann viel dem Ball hinterherlaufen mussten. Wenn Leipzig führt, dann sind sie eine Top-Mannschaft", resümierte der Angreifer und Kapitän nach dem Abpfiff bei Sky.
Und weiter: "Aber wir hatten schon Chancen, sie zu schlagen. Dann dürfen wir halt nicht solchen Kindergarten-Fußball spielen, sondern müssen Männer-Fußball spielen."
Die ersten 45 Minuten bezeichnete Kleindienst noch als "grundsätzlich sehr vernünftig". Dazu führte er aus: "Es ist eben Bundesliga und kein Vorbereitungsspiel. Leipzig kann dich für kleine Fehler gnadenlos bestrafen. Beim ersten Gegentor müssen wir uns hinterfragen, warum es überhaupt zu der Situation kommt. Bis dahin war das Spiel ausgeglichen."
Wichtig für die Fohlenelf sei es nun, möglichst schnell wieder "in die Spur [zu] finden" und die Intensität, die man in der ersten Halbzeit gezeigt habe, auch "über die gesamten 90 Minuten aufrechtzuerhalten".
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