Bericht: Eichhorn im Sommer sicher weg - diese Hertha-Stars könnten folgen
Von Jan Kupitz

Hertha BSC war mit dem klaren Ziel 'Aufstieg' in die Spielzeit gegangen. Doch vor dem letzten Saisondrittel drohen die Berliner die Rückkehr in die Bundesliga abermals zu verpassen: Derzeit liegt das Team von Stefan Leitl sieben Punkte hinter dem Relegationsrang - gibt es am Wochenende gegen Aufstiegskonkurrent Paderborn eine Niederlage, muss man wohl mit einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga planen.
Das hätte weitreichende Folgen. Wie die Sport Bild berichtet, plant Supertalent Kennet Eichhorn im Sommer definitiv einen Wechsel, da er auf einem höheren Niveau trainieren möchte. Neben ihm drohen weitere namhafte Abgänge bei der Hertha, sollte es mit dem Aufstieg nicht klappen.
Demnach würde Tjark Ernst, einer der besten Keeper im Unterhaus, seinen bis 2027 datierten Vertrag im Aufstiegsfall verlängern. Doch weil er "unbedingt" in der ersten Klasse spielen möchte, zögere Ernst, Hertha ohne Aufstieg die Treue zu halten. Dank einer Ausstiegsklausel kann er für fünf Millionen Euro wechseln; der FC Porto, Ajax Amsterdam und Borussia Mönchengladbach sollen ein Auge auf ihn geworfen haben.
Ähnlich ist die Ausgangslage bei Michael Cuisance, Paul Seguin, Linus Gechter und Marton Dardai. Würde Hertha aufsteigen, würde das Quartett der Alten Dame dem Bericht zufolge erhalten bleiben. Ohne Aufstieg wackele jedoch die Zukunft der vier Stammspieler. Da Gechter und Seguin nur noch bis 2027 gebunden sind, hätte Hertha bei beiden Stars im kommenden Sommer auch keine gute Verhandlungsposition.
Was wird aus Reese?
Bleibt noch der größte Star der Hertha: Fabian Reese. Laut Sport Bild habe der 28-Jährige den Bossen schon sein Wort gegeben, sich bei einem Aufstieg überhaupt nicht mit einem Wechsel zu beschäftigen. Schließlich gilt es als Reeses großer Traum, mit dem BSC in der Bundesliga zu spielen. Offen bleibt, wie der Kapitän bei einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga planen würde. Irgendwann muss ein Spieler von Reeses Klasse nun einmal im Oberhaus spielen.
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