Sportdirektor Ole Book befindet sich mitten im angedachten Sommer-Umbruch bei Borussia Dortmund. Während mit der Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck oder der Verpflichtung von Joane Gadou (90min berichtete) bereits die ersten Kader-Entscheidungen getroffen wurden, besitzt ein Eigengewächs der Schwarz-Gelben wohl keine Zukunft beim BVB.
Almugera Kabar soll gehen

Demnach soll feststehen, dass Almugera Kabar kein Teil der BVB-Planungen ist. Sowohl der Verein als auch die Spielerseite streben daher einen Verkauf in diesem Sommer an. Vertraglich ist der 19-Jährige noch bis 2028 an die Borussia aus Dortmund gebunden.
Anfang des Jahres stand der Linksverteidiger kurz vor einem Wechsel zum Hamburger SV. Damals stand ein Leihgeschäft samt Kaufoption im Raum, doch der Deal platze in letzter Sekunde, da die beiden Vereine nach dem Medizincheck des gebürtigen Bremers unterschiedliche Auffassungen zu seinem Fitnesszustand hatten (90min berichtete).
HSV-Interesse hat nachgelassen
Der HSV soll dem Vernehmen nach zwar weiterhin über eine erneute Kontaktaufnahme nachdenken, intern sei man sich bei den Hanseaten allerdings nicht sicher, ob Kabar ein geeigneter Kandidat für die Außenverteidigung ist.
Dementsprechend schaut sich der BVB nach anderen potenziellen Abnehmern für den 19-Jährigen um, welcher mittlerweile wieder vollständig fit sein soll. Neben den Hamburgern sollen im Winter laut diversen Medienberichten auch der FC Brentford, RB Salzburg sowie Preußen Münster Interesse am Linksfuß gezeigt haben.
Das momentan scheinbar kein großes Interesse an Almugera Kabar vorhanden ist, ist durchaus verwunderlich. Schließlich könnte der Linksverteidiger für einige deutsche Vereine aus der Ersten beziehungsweise Zweiten Bundesliga ein spannender Kandidat sein.
In dieser Saison kam der 1,86 Meter große Akteur 21 Mal für die Zweitvertretung der Dortmunder in der Regionalliga Weste zum Einsatz. Dort gelangen ihm sieben Treffer sowie ein Assist. Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut Schätzungen von transfermarkt.de bei rund drei Millionen Euro.
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