Kein Rose? Zu diesem Trainer rät Hamann der Eintracht

Eintracht Frankfurt befindet sich seit dem vergangenen Wochenende auf Trainersuche. Didi Hamann hat nun seinen Favoriten auf die Toppmöller-Nachfolge verraten.
Didi Hamann nennt seinen Wunschkandidaten für den Trainerposten bei der SGE
Didi Hamann nennt seinen Wunschkandidaten für den Trainerposten bei der SGE / picture alliance/GettyImages
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Am vergangenen Sonntag hat sich Eintracht Frankfurt von Dino Toppmöller getrennt und damit auf die schwerwiegenden Probleme in der Defensive reagiert. Vorerst übernahm U21-Coach Dennis Schmitt, doch bei dessen Debüt in der Champions League bei Qarabag Agdam (2:3) war noch keine Besserung zu sehen. Im Hintergrund läuft die Suche nach einer neuen festen Lösung auf Hochtouren.

Als Wunschkandidat gilt laut Medien der frühere Leipzig-Trainer Marco Rose, doch auch Kjetil Knutsen (Bodø/Glimt) und Alexander Blessin (FC St. Pauli) sollen auf der Shortlist der Hessen stehen. Didi Hamann bringt nun aber noch einen weiteren Namen ins Spiel, der aus seiner Sicht der am besten geeignete Nachfolger für Toppmöller wäre.

"Von den Trainerkandidaten, die gehandelt werden, fände ich für die Eintracht Roger Schmidt am besten", verrät der TV-Experte in seiner Kolumne bei Sky.

Gibt Schmidt seinen Job in Japan auf?

Das Problem am früheren Coach von Bayer Leverkusen ist jedoch, dass er seit Oktober als Berater der japanischen J-League tätig ist. "Ich weiß nicht, ob er seinen Berater-Job in Japan aufgeben will, aber ich würde zu Schmidt tendieren", ergänzt Hamann deshalb.

Der Ex-Profi traut Schmidt offenbar am ehesten zu, die Probleme in der Abwehr in den Griff zu kriegen. "Frankfurts Schwachstelle ist die Defensive", stellt Hamann fest. "Was du als Trainer am schnellsten und einfachsten beeinflussen kannst, ist einer Mannschaft hinten Stabilität zu geben. Das hat Dino Toppmöller nicht geschafft und das ist auch Interimstrainer Dennis Schmitt beim 2:3 bei Qarabag Agdam noch nicht gelungen. Mit einem Sieg hätte man eine Chance gehabt, trotz ihres Hammer-Programms in der Champions League noch die Playoffs zu erreichen."

Während die Suche nach dem neuen Trainer weiterläuft, wird es für Schmitt und seine Mannschaft kurzfristig darum gehen, den Turnaround zu schaffen. Mit der TSG Hoffenheim empfängt die Eintracht am Samstag (15:30 Uhr) einen direkten Konkurrenten im Kampf um die internationalen Plätze.


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