Den Abschied von Elisa Senß hatte Eintracht Frankfurt schon Mitte Mai offiziell verkündet. Die 34-fache deutsche Nationalspielerin nutzt eine Ausstiegsklausel in ihrem Vertrag und wird die SGE nach zwei Spielzeiten für rund 200.000 Euro verlassen.
Bislang war man davon ausgegangen, dass es die 28-Jährige zum FC Bayern zieht, wo sie die Nachfolge von Georgia Stanway antreten sollte. Laut Bild ist es allerdings zu einer Kehrtwende gekommen. Madrid statt München soll die neue sportliche Heimat der zentralen Mittelfeldspielerin werden.
Senß-Transfer zu Real Madrid vor Abschluss
Demnach stehe Real Madrid "kurz vor der Verpflichtung" von Senß. Bei den Königlichen würde sie auf Torhüterin Merle Froms und Mittelfeldspielerin Sara Däbritz treffen.
Real untermauert damit die eigenen Ansprüche. In den vergangenen Jahren hat man bei den Königlichen angefangen, kräftiger in die Frauenmannschaft zu investieren. Das große Ziel ist klar: Den Abstand auf Erzrivale Barça verringern und die jahrelange Dominanz der Katalaninnen zu durchbrechen. Dafür soll auch Topstürmerin Lineth Beerensteyn vom VfL Wolfsburg verpflichtet werden.
Senß wäre damit die nächste deutsche Nationalspielerin, die es raus aus der Bundesliga zieht. Selina Cerci wechselt in diesem Sommer von Hoffenheim zu Arsenal. Wolfsburgs Vivien Endemann geht nach Liverpool. In der lukrativen englischen Liga spielen bereits mit Rebecca Knaak (Manchester City) und Sjoeke Nüsken (Chelsea) zwei Leistungsträgerinnen der DFB-Frauen. Jule Brand zog es vergangenen Sommer von den Wölfinnen nach Lyon.
