Auch wenn es für Patrice Covic in dieser Saison erst zu 321 Einsatzminuten in der Bundesliga reichte, ist klar, dass Werder Bremen große Stücke auf den Youngster hält. Zurecht, wie man meinen möchte. Denn wenn Covic mal von der Leine gelassen wurde, wusste er durchaus zu gefallen und zeigte vielversprechende Ansätze.
Mit Blick auf die kommende Saison stellt sich allerdings die Frage, ob eine Leihe nicht die bessere Lösung wäre. Schließlich muss irgendwann die Zeit kommen, in der Covic regelmäßig auf dem Platz stehen und Erfahrungen sammeln darf. Allein vom Training und Kurzeinsätzen wird er nicht sein volles Potenzial ausschöpfen können.
Covic soll in Bremen durchstarten
Beim SV Werder hat man längst die Antwort auf die Frage parat. "Im neuen Jahr kann Patrice eine gute Rolle bei uns spielen. Ihn im Sommer zu verleihen, ist nicht geplant", stellte Sportchef Clemens Fritz im Gespräch mit der Deichstube klar.
"Wir glauben nach wie vor an Patrice und sein großes Potenzial, auch wenn er in den letzten Wochen kaum Spielzeit hatte", untermauerte Fritz. "Er hat sich in der laufenden Saison gut entwickelt und den Schritt in den Profibereich geschafft."
Covic war im Sommer 2024 von Hertha BSC nach Bremen gewechselt und kam in seinem ersten Jahr am Osterdeich ausschließlich in der U19 zum Zuge. Dort machte er mit 14 Toren und vier Vorlagen in 28 Einsätzen auf sich aufmerksam, weshalb im vergangenen Jahr die Beförderung zu den Profis folgte.
Dass man bei den Grünweißen gewillt ist, der Jugend eine Chance zu geben, beweisen die Beispiele Mio Backhaus und Karim Coulibaly, die sich in dieser Saison als Stammspieler etabliert haben und ihren Marktwert dadurch massiv steigern konnten. Auch Salim Musah schickt sich an, eine größere Rolle einzunehmen. Selbiges soll 2026/27 auch Covic gelingen.
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