Kann Kobel gegen Eintracht im BVB-Tor stehen? Kovac gibt Update

Zum Jahresauftakt in Frankfurt bangt Borussia Dortmund um Stammkeeper Gregor Kobel. Trainer Niko Kovac erklärt, wie es um die Einsatzchancen der Nummer eins steht und überrascht mit einem Youngster.
Gregor Kobel droht zum Jahresstart auszufallen
Gregor Kobel droht zum Jahresstart auszufallen / Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages
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Borussia Dortmund startet mit einem Auswärtsspiel bei der Frankfurter Eintracht ins Fußballjahr 2026. Der BVB reiste dafür direkt vom Trainingslager im spanischen Marbella in die Main-Metropole. Auch Stammkeeper Gregor Kobel machte sich auf den Weg nach Frankfurt. Ob Dortmunds Nummer eins am Freitagabend (20:30 Uhr) zwischen den Pfosten stehen kann, ist aber noch offen.

Auf der Pressekonferenz am Donnerstagabend gab BVB-Coach Niko Kovac ein Update zum Schweizer. Einen Einsatz gegen die SGE ließ er dabei offen: "Er war ein wenig verkühlt und es ist auch noch zu Rückenproblemen gekommen. Deswegen hat er nicht alles machen können. Wir werden morgen schauen, wie es aussieht. Wir werden alles versuchen, dass er morgen die 90 Minuten bei uns im Tor stehen kann", so Kovac über den Stand bei Kobel.

Sollte Kobel nicht spielen können, stünde Backup Alexander Meyer parat. Diesem sprach Kovac vorsorglich großes Vertrauen aus. Sollte es bei Kobel nicht reichen, "haben wir genug Qualitäten auf der Bank, um Gregor gleichwertig zu ersetzen", betonte der BVB-Trainer.

Kobel hatte sich derweil wegen einer Erkältung am Mittwoch vorzeitig aus dem Trainingslager verabschiedet. Die Tage zuvor hatte der 28-Jährige nur individuell trainieren können. Über einen Einsatz am Freitagabend dürfte daher erst kurzfristig entschieden werden - womöglich sogar erst nach dem Aufwärmen unmittelbar vor dem Spiel.

Kovac überrascht mit Mussa Kaba

Definitiv nicht zur Verfügung stehen werden gegen die Eintracht Ramy Bensebaini, der beim Afrika-Cup weilt. Und auch Aaron Anselmino. Die Chelsea-Leihgabe ist laut BVB-Angaben noch nicht einsatzbereit. Im Trainingslager konnte der Verteidiger lediglich individuell trainieren. Zudem fehlt Jobe Bellingham wegen seiner Rotsperre.

Wieder fit ist dagegen Waldemar Anton. In Marbella kehrte Anton ins Teamtraining zurück und steht gegen die SGE entsprechend wieder im Kader. "Ich habe in der freien Zeit viel gearbeitet und meinen Reha-Plan gehabt, der auch nicht ohne war", so der Abwehrspieler.

Im Spieltagsaufgebot steht auch einer der drei Youngster, die in Marbella dabei waren. Kovac erklärte am Donnerstagabend, dass Mussa Kaba mit nach Frankfurt gereist ist. Kovac lobte in diesem Zuge auch Mathis Albert und Samuele Inacio, die im Trainingslager ebenfalls mittrainieren durften. Weil es in der Abwehr mit Bensebaini und Anselmino zwei Ausfälle gibt, wird auch Filippo Mané im Spieltagskader stehen.

Mussa Kaba
Der 17-jährige Mussa Kaba gilt als große BVB-Hoffnung / Ben McShane - Sportsfile/GettyImages

Die voraussichtliche BVB-Aufstellung gegen die Eintracht

Neben den Fragezeichen um Kobel wird Kovac am Freitagabend auch die ein oder andere schwere Startelf-Entscheidung bei seinen Feldspielern treffen müssen. Los geht es schon in der Abwehr, wo Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck gesetzt sein dürften. Um den dritten Platz streiten sich Kapitän Emre Can und Niklas Süle. Letzterer durfte vor der Winterpause gegen Gladbach ran und wusste durchaus zu überzeugen. In der kurzen Wintervorbereitung soll Süle zudem einen guten Eindruck hinterlassen haben.

Im Mittelfeld duellieren sich erneut Ryerson und Couto um die rechte Schiene, Sabitzer scheint die besten Karten im Zentrum neben Nmecha zu haben. In der Offensive hat Kovac zahlreiche Optionen. Selbst Guirassy muss bangen, könnte aber auch gemeinsam mit Fabio Silva stürmen.

Kobel (Meyer) - Anton, Can, Schlotterbeck - Ryerson, Sabitzer, Nmecha, Svensson - Beier, Brandt - Guirassy


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