Am Ende wurde es der erwartete verrückte Deadline Day bei Eintracht Frankfurt. Mehrere Deals wickelte Sportvorstand Markus Krösche am letzten Transfertag noch ab – und hätte wohl auch noch gerne weitere Transfers getätigt.
Insbesondere die Stürmerposition stand im Fokus, doch die Verpflichtung von Wunschspieler Arnaud Kalimuendo kam trotz wochenlangen Bemühungen nicht zustande. Das lag laut der Bild jedoch nicht etwa am Franzosen oder Nottingham-Trainer Oliver Glasner.
Super-GAU im Sturm
Stattdessen ließ Forest-Eigentümer Evangelos Marinakis den Deal platzen. Die von Krösche in Aussicht gestellte Leihe mit Kaufoption oder Kaufpflicht war dem Griechen von der gebotenen Ablöse schlicht zu niedrig.
Bitter für die Eintracht, die nun gänzlich ohne neuen Stürmer aus dem Deadline Day geht, da die Spur zu Joselu laut der Bild ohnehin nie wirklich heiß war. Ein neuer Stürmer wird somit also frühestens im Winter seinen Weg in die Main-Metropole finden.
Zum Verkauf gezwungen
Statt Neuzugängen tat sich hingegen noch vor allem auf der Abgangsseite etwas. Mit Hugo Larsson udn Jean-Mattéo Bahoya verließen zwei Spieler die Hessen, die in der letzten Saison noch zur erweiterten Startelf gehört hatten.
Während Larsson sich dem FC Fulham anschließt, wechselte Bahoya in der Nacht auf den letzten Drücker zu Leeds United. In beiden Fällen gibt es eine Kaufpflicht, für Larsson bekommt Frankfurt 25 Millionen Euro, für Bahoya 30 Millionen. Zudem beitzt die Eintracht bei beiden Spielern eine Weiterverkaufsklausel von 15 Prozent.
Krösche war zum Verkauf des Duos gezwungen, um die vom Vorstand geforderten Einnahmen zu erzielen, sodass sowohl Larsson als auch Bahoya gemessen an ihrem nach wie vor großem Potenzial unter Marktwert wechselten.
In Frankfurt bleiben soll hingegen Fares Chaibi. Auch der Algerier wurde immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, vor allem in Saudi-Arabien hat der Mittelfeldspieler einen Markt. Dort ist das Transferfenster noch bis zum 6. September geöffnet. Nach den Abgängen von Bahoya und Larsson könnte die Eintracht aber nur ein unmoralisches Angebot die Eintracht noch von einem Wechsel überzeugen, berichtet die Bild.
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