Kaderbaustellen beim BVB: Wo im Winter nachgelegt werden muss

Borussia Dortmund hat eine weitestgehend zufriedenstelle Hinrunde gespielt. Um sich aber noch einmal zu verbessern, wären Neuzugänge auf diesen Positionen sinnvoll.
Karim Adeyemi jubelt über sein Tor in Leverkusen
Karim Adeyemi jubelt über sein Tor in Leverkusen / Pau Barrena/GettyImages
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Borussia Dortmund kann auf die beste Hinrunde der letzten Jahre zurückblicken. In diesem Jahr blieb der fast schon traditionelle schwarz-gelbe Herbstblues aus. Die Mannschaft hat sich diesmal nicht in die Situation gebracht, in der Rückrunde eine Aufholjagd starten zu müssen.

Dennoch kann der Klub im Winter an einigen Stellschrauben drehen. Mit Transfers auf diesen Positionen ist in der Rückrunde sogar noch mehr drin.

1. Ein Dribbler für den Flügel

Schnelle Spieler haben die Dortmunder bereits einige. Keiner dieser Spieler nutzt sein Tempo jedoch vorrangig in Eins-gegen-eins-Duellen.

Die fehlende Dribbelqualität ist dem Spiel der Mannschaft von Niko Kovac häufig anzumerken. Findet die Mannschaft nicht die Schnittstellen, um sich mit Kombinationen vor das gegnerische Tor zu spielen, kommen die Angriffe häufig schnell zum Erliegen.

Im Winter sollte der Klub daher nachbessern und einen Spieler mit Dribbelqualitäten holen.

2. Defensivstarker Sechser

Mit Felix Nmecha, Marcel Sabitzer, Jobe Bellingham und Pascal Groß verfügt der BVB bereits über vier Optionen für die beiden Positionen im zentralen Mittelfeld. Keiner der Spieler hat jedoch seine Stärken im Spiel gegen den Ball.

Da Trainer Niko Kovac auf eine Fünferkette setzt, braucht es nicht zwingend einen klassischen Abräumer, um gut abgesichert zu sein. Ein Mann im Mittelfeld mit einer größeren defensiven Präsenz würde den Schwarz-Gelben dennoch guttun - vorausgesetzt, dieser Spieler bringt auch die nötige Ballsicherheit mit.

Noch zu häufig sind die Dortmunder anfällig im Mittelfeldzentrum. So auch beim Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen. Auch wenn der Abschluss von Ibrahim Maza letztendlich glücklich war, entsteht die Aktion doch, weil die Werkself zuvor zu viel Platz in der Mitte des Feldes hatte. Diese Lücke zu stopfen, könnte dem BVB ermöglichen, den Schritt in Richtung eines Spitzenteams zu gehen.

3. Ersatz für mögliche Abgänge

Mit einem zusätzlichen Spieler für die Außenpositionen und einem weitere Sechser wäre der Kader bereits gut aufgestellt. Möglich ist dennoch, dass weitere Lücken entstehen, wenn Spieler den Klub im Januar verlassen.

Um einige Dortmunder Profis gibt es immer wieder Abgangsgerüchte. Unter anderem Emre Can, Serhou Guirassy und Fabio Silva. Sollten einer der Spieler gehen, braucht es zwingend einen neuen Innenverteidiger beziehungsweise einen neuen Stürmer.


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