Der Donnerstag ist zumeist der gewählte Wochentag, an dem bei der Deutschen Nationalmannschaft die Kader für die jeweils bevorstehende Länderspielpause bekanntgegeben wird. So haben es Julian Nagelsmann und andere seiner Vorgänger gehandhabt – und auch Jürgen Klopp scheint daran soweit nichts ändern zu wollen.
Der neue Bundestrainer wird seinen ersten Kader am 17. September und damit ebenfalls an einem Donnerstag bekanntgeben. Dabei wird es um die ersten vier Partien in der Nations League gehen (vom 24. September bis zum 04. Oktober). Lothar Matthäus halt das für keine gute Idee, sieht darin sogar ein Problem für mehrere Spieler.
"Es macht etwas mit der Psyche eines Spielers, wenn man vor einer wichtigen Partie danach gefragt wird", kritisierte Matthäus bei Sky Sport angesichts der Partien in der Conference League, die donnerstags ausgetragen werden. In der Vorbereitung auf diese Spiele würden dann wieder Spieler, wie womöglich den (erneuten) Sprung in die DFB-Auswahl schaffen könnten, häufig auf die Kadernominierung angesprochen und so gestört.
"Der DFB wollte doch jeden Stein umdrehen. Das wäre aus meiner Sicht einer dieser Steine gewesen", so Matthäus weiter. Einen seiner Ansicht nach besseren Vorschlag brachte er zugleich vor: "Ich würde Jürgen Klopp wirklich bitten, die Nominierungen künftig an einem Freitagvormittag oder Mittag zu machen." Damit wäre nicht nur die Vorbereitung einzelner Spieler nicht gestört, sondern etwaige Verletzungen am Vorabend müssten nicht zu unnötigen Nachnominierungen führen.
Weitere Nachrichten rund um das DFB-Team:
