Kabinen-Spannungen? S04-Kapitän Karaman spricht Klartext

Kenan Karaman hat sich deutlich zu jüngsten Meldungen über interne Unruhe auf Schalke zu Wort gemeldet.
Kenan Karaman
Kenan Karaman / DeFodi Images/GettyImages
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Tragen die zuletzt fünf sieglosen Spiele beim FC Schalke schon Rechnung? Zuletzt machten gleich mehrere Berichte die Runde, in denen Königsblau schon wieder eine interne Unruhe attestiert wurde. Etwa dadurch, dass das vermehrte bosnisch beziehungsweise kroatisch, inklusive des einzelnen Wortes 'Brate' (Freund) innerhalb der Kabine für Unmut sorge (90min berichtete).

Doch was schon auf den ersten Blick mindestens mal kurios wirkte, hat Kenan Karaman nun gegenüber Sport1 deutlich dementiert. "Ich bin jetzt schon so lange auf Schalke dabei. Über derartige Artikel und Berichte kann ich nur Schmunzeln", kommentierte der S04-Kapitän die Meldung.

FC Schalke 04 v 1. FC Kaiserslautern - 2. Bundesliga
Karaman mit Edin Dzeko und Miron Muslic / Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages

"Das ist doch völlig normal, wenn man in so eine Phase kommt, in der wir uns gerade befinden", wollte er dieser Thematik auch gar nicht zu viel Bedeutung und Aufmerksamkeit schenken. "Es läuft nicht so, wie wir uns das vorstellen, und genau dann versuchen immer Leute Feuer zu legen. Ich kann aber versichern, dass weder das Bosnische noch andere Sprachen bei uns ein Problem sind. Wir haben einige Sprachen in der Kabine."

Damit dürfte sich dieses Thema dann auch schon wieder erledigt haben. Ohnehin wirkte der Vorwurf nicht schon alleine deshalb kurios, weil es beispielsweise mit Moussa N'Diaye, Adil Aouchiche, Moussa Sylla, Christian Gomis oder auch Bryan Lasme mehr Spieler gibt, die französisch sprechen, als Spieler, die überhaupt dem Bosnischen oder Kroatischen mächtig sind.

S04 kann der Unruhe selbst entgegenwirken

Schalke hat es aber auch selbst in der Hand, wieder mit positiven Schlagzeilen in den Fokus zu rücken. Beim Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel am Sonntag muss wieder ein Ausrufezeichen gesetzt und ein Sieg eingefahren werden. Wer im Aufstiegsrennen mitspielen möchte, der muss bei zuletzt ebenfalls sehr ernüchternden Kielern gewinnen.

Nach fünf Partien ohne Sieg ist der leichte Vorsprung der Gelsenkirchener zur weiteren Spitzengruppe zuletzt abgeschmolzen, auch die Tabellenführung musste an Darmstadt 98 abgegeben werden.


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