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Junge Wilde & eine Königsklassen-Festung: 4 Hot Takes zur VfB-Saison

Der VfB Stuttgart steht vor einer ambitionierten Saison mit einigen Knaller-Spielen. Hier kommen ein paar steile Thesen zu den Schwaben 26/27. 🔥
Maximilian Mittelstädt möchte sich zurück ins DFB-Team spielen.
Maximilian Mittelstädt möchte sich zurück ins DFB-Team spielen. | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Der VfB Stuttgart steht vor einer Saison mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League. Zum dritten Mal in Folge heißt es für die Stuttgarter somit Dreifachbelastung. Auch wenn sich der Kader bis zum Deadline Day noch etwas verkleinern soll – unter anderem eine Leihe von Badredine Bouanani steht im Raum – weisen die Schwaben einen breiten Kader auf, der auf jeder Position mehrfach hochwertig besetzt ist.

Mit Dennis Seimen wird nach der Länderspielpause voraussichtlich endlich mal wieder ein Junger Wilder aus dem eigenen NLZ seine Chance erhalten. Doch schafft es noch ein weiteres VfB-Talent zu Einsatzzeiten?

4 Hot Takes zur VfB-Saison 26/27

1. Der VfB setzt vier hauseigene NLZ-Spieler ein

Darf Enis Redzepi bald Bundesliga-Luft schnuppern?
Darf Enis Redzepi bald Bundesliga-Luft schnuppern? | picture alliance/GettyImages

Zwar hat der VfB in der Vergangenheit starken Fokus auf die Entwicklung junger Spieler gesetzt, allerdings stammten diese meist aus fremden Akademien. Das wird sich dieses Jahr ändern! Wie schon erwähnt, wird Seimen ab Oktober als Nummer eins zwischen den Pfosten stehen. Doch auch drei weitere VfB-Talente werden ihre ersten Schritte im deutschen Oberhaus gehen: Yanik Spalt (18), Ertugrul Yigit (17) und Enis Redzepi (18) werden jeweils auf Bundesliga-Minuten kommen.

Mittelfeldspieler Spalt kann sich berechtigte Hoffnungen machen, denn Hoeneß hat ihm bereits Spielzeit in dieser Saison in Aussicht gestellt. Der Österreicher durfte im Januar bei der Roma bereits Minuten in der Europa League sammeln. Auch Yigit ist im zentralen Mittelfeld zu Hause und hat in der Vorbereitung mit den Profis einen guten Eindruck hinterlassen. Mittelstürmer Redzepi hat sich bislang zwar noch nicht in der ersten Mannschaft beweisen dürfen, hat aber zuletzt in der U19 mit einem Fünferpack gegen den FC Bayern ordentlich auf sich aufmerksam gemacht.

2. Mittelstädt trifft häufiger als VfB-Trio

Maximilian Mittelstädt ist bislang eiskalt vom Punkt.
Maximilian Mittelstädt ist bislang eiskalt vom Punkt. | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Maximilian Mittelstädt wird in dieser Saison mehr Tore erzielen als jeweils Chris Führich, Jamie Leweling und Bilal El Khannouss (davon ausgegangen, dass er bleibt). Zur Einordnung: In der Vorsaison traf Mittelstädt sechs Mal, Führich und Leweling erzielten sieben Treffer, und El Khannouss kam auf vier Bundesliga-Tore.

Diese These könnte deshalb eintreffen, weil Mittelstädt beim VfB inzwischen die Elfmeter tritt und bisher eine perfekte Quote aufweist - erst inmitten der vergangenen Saison kristallisierte sich der Linksverteidiger als neuer Schütze heraus. Ein gewagter Blick in die Glaskugel: Mittelstädt kommt auf neun Saisontore, Führich und El Khannouss auf acht, Leweling wird zwar zweistellig assistieren, aber nur vier eigene Treffer erzielen.

3. Zagadou bleibt weitgehend fit

Dan-Axel Zagadou ist das Sorgenkind des VfB.
Dan-Axel Zagadou ist das Sorgenkind des VfB. | DeFodi Images/GettyImages

Zugegeben: Dieser Hot Take ist mehr Hoffnung als echter Glaube, aber Dan-Axel Zagadou ist es einfach nur zu wünschen, dass er mal eine weitgehend verletzungsfreie Saison spielt. Zwar ist der Innenverteidiger zum Saisonstart wieder mit einer Oberschenkelverletzung raus, jedoch wird der Ivorer nach seinem Comeback keinen einzigen weiteren Ausfall zu beklagen haben.

Wenn der Körper mitspielt, könnte Zagadou eine tragende Rolle in der VfB-Abwehr haben – Jeff Chabot hingegen könnte den Zweikampf mit ihm als zusätzlichen Push sehen. Ob es eintrifft oder nicht: Der innerhalb der Mannschaft so beliebte Zagadou hätte es sich verdient, mehr Zeit auf dem Feld und weniger auf dem Krankenbett zu verbringen.

4. Stuttgart wird zur CL-Heimmacht

Die Cannstatter Kurve peitscht den VfB international an.
Die Cannstatter Kurve peitscht den VfB international an. | Reinaldo Coddou H./GettyImages

Der VfB Stuttgart muss in der Ligaphase der Champions League zuhause gegen Atletico Madrid, Club Brügge, Lille und Viking ran. Unterschätzen darf man in der Königsklasse niemanden und die klare Favoritenrolle wird nicht allzu häufig auf den VfB fallen, jedoch wird das Neckarstadion zur unangenehmen CL-Festung für jeden Gast und die Schwaben holen in vier Heimspielen mindestens neun Punkte.

Durch ein paar zusätzliche Zähler in den Auswärtsspielen bei Inter Mailand, der PSV Eindhoven, Galatasaray und Slovan Bratislava gelingt dem VfB dieses Mal auch der Einzug in die Zwischenrunde, nachdem man vor zwei Jahren noch knapp daran gescheitert war.


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