Es war vorrangig "dieser Mannschaft [...] mit dem Staff und Trainerteam" zu verdanken, dass Manuel Neuer schlussendlich doch noch für eine weitere Saison unterschrieben und sein Karriereende noch nicht eingeläutet hat. Das hatte der Torhüter jüngst selbst im Hinblick auf die Arbeit von Vincent Kompany erklärt.
Wie die Sport Bild berichtet, ist es derzeit der klare Plan des FC Bayern, dass Jonas Urbig nach dem endgültigen Aus von Neuer zur Nummer eins aufsteigt – und das dann wohl zur Saison 2027/28. Bis dahin sind die Rollen noch klar verteilt, sodass der 22-Jährige dem 40-Jährigen untersteht.
Urbig soll noch mehr Einsätze als im Vorjahr bekommen – und das nicht nur als Neuer-Support
Umso mehr stellt sich jedoch die Frage, wie es mit der Aufteilung der Einsatzzeiten in der nun bevorstehenden Saison aussieht. Urbig würde kaum bloß auf der Bank sitzen wollen, um dann mit einem Schlag direkt als neuer Stammtorwart beim deutschen Rekordmeister entsprechend performen zu müssen. Das würden auch die Vereinsverantwortlichen so nicht umsetzen.
Laut der Sport Bild haben Jan-Christian Dreesen, Max Eberl und Christoph Freund mit Neuer rund um dessen Vertragsverlängerung besprochen, dass Urbig nach und nach an seine anvisierte Rolle als neue Nummer eins herangeführt werden soll. Anhand einer entsprechenden Arbeits- und Einsatzaufteilung ist es demnach das Ziel, dass Urbig nochmal mehr Spiele absolviert als in der vergangenen Saison. Da bekam er wettbewerbsübergreifend 20 Partien, was hier und da auch an verletzungsbedingten Pausen von Neuer gelegen hatte.
Der klare Unterschied: Urbig soll zur neuen Saison aber eben nicht nur in den vermeintlichen Schonpausen für Neuer einspringen, sondern auch ganz bewusst in wichtigen Topspielen zwischen den Pfosten stehen. So könne er sich an den Druck gewöhnen, heißt es. Laut der Sport Bild ist Neuer hinsichtlich einer solchen Aufteilung auch etwas entspannter geworden. Auch abseits seiner eigens gewählten Pausen soll und wird er seinen Torwart-Kollegen unterstützen.
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