Jetzt wird es schmutzig: Wechsel-Drama um Peretz eskaliert
Von Fabian Küpper

Eigentlich war Daniel Peretz mit großen Zielen im Sommer nach Hamburg gewechselt. Der israelische Nationalkeeper wollte als Nummer eins der Hanseaten zeigen, dass er das Niveau für die Bundesliga hat und sich gleichzeitig dem FC Bayern empfehlen.
Doch daraus wurde nichts. Peretz verlor das Duell gegen Daniel Heuer Fernandes und durfte nur im Pokal ran – zu wenig für den Israeli, der bereits im Oktober seinen Unmut äußerte. Der FC Southhampton bietet dem 25-Jährigen jetzt einen Ausweg aus der verzwickten Situation. Und Peretz will das Missverständnis mit aller Macht beenden.
Peretz will Wechsel erzwingen
Denn am Samstag erklärte Peretz, dass er sich nicht dazu in der Lage fühle, weiter mit der Mannschaft zu trainieren. Heißt übersetzt: Der Israeli streikt und will den Wechsel mit allen nötigen Mitteln erzwingen. Nach Bild-Informationen ist seine Berater-Agentur bereits seit rund einem Monat im Austausch mit Southampton. Schon vor vier Wochen soll Peretz intern erklärt haben, dass er auf die Insel wechseln möchte.
Der HSV will Peretz aber nur ziehen lassen, wenn er einen gleichwertigen Ersatz findet. Bisher ließ sich der 25-Jährige nämlich nichts zuschulden kommen lassen, seine Trainingsleistungen sollen laut der Bild immer tadellos gewesen sein. Ob sich der HSV jetzt also von Peretz erpressen lässt? Schwer zu glauben.
Bekommt Peretz seinen Willen?
Es scheint so, als hänge der Transfer am FC Bayern. Denn eine Klausel, um Peretz vorzeitig zurückholen, gibt es nicht. Die Münchner müssen also entscheiden. Klar ist: Stimmen sie einem Wechsel auf die Insel zu, erwartet sie ein schönes Transferplus im Sommer. Denn Southampton soll bereit sein, acht Millionen für den 25-Jährigen auf den Tisch zu legen, wenn die Leihe ein Erfolg werden sollte.
Dennoch dürfte auch dem Rekordmeister nicht gefallen, wie sich Peretz jetzt verhält. Vielleicht verbaut sich der Israeli also gerade nicht nur seine Zukunft in Hamburg, sondern auch in München.
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