Bei Werder Bremen arbeiten Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportdirektor Peter Niemeyer mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Kenny Quetant, Chuki, Cedric Itten und Dariusz Stalmach sind schon da, doch dabei soll es nicht bleiben.
Noch immer fahndet Werder nach einem Außenverteidiger, einem zweiten Torhüter und nach Verstärkung in der Innenverteidigung. Doch je nachdem, welcher Spieler die Grün-Weißen noch verlässt, können auch schnell weitere Baustellen im Kader aufbrechen.
Noch keine konkreten Angebote für Coulibaly & Co.
Und in puncto Abgangskandidaten gibt es einige. Zum einen Karim Coulibaly. Der 19-Jährige ist das Tafelsilber der Grün-Weißen und soll in diesem Sommer eigentlich zu Geld gemacht werden. Doch es fehlt an Angeboten, was laut der DeichStube zum einen an seinem Beraterwechsel liegt.
Der 19-Jährige steht kurz vor einem Wechsel zu Roc Nation, derselben Agentur, die auch Yan Diomande und Vini Jr. berät. Der Deal ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern, weshalb sich Klubs noch zurückhalten, da es aktuell keinen klaren Ansprechpartner gibt.
Zudem hat die Innenverteidiger-Position bei vielen Klubs nicht die größte Priorität, wenn es um Investitionen geht.
Ein weiterer Abschiedskandidat ist Romano Schmid, der bei der WM für Österreich bislang Werbung für sich machen konnte. Konkrete Angebote sind am Osterdeich aber noch nicht reingeflattert. "Es ist weiterhin ruhig. Bei uns sind weder Anfragen noch Angebote eingegangen", sagt Niemeyer über Schmid und auch Kapitän Marco Friedl.
Was passiert mit Stage?
Bei Jens Stage sieht es anders aus. Seit Wochen ist das Interesse der TSG Hoffenheim verbrieft, zudem hat sich Stage schon mit den Kraichgauern auf die Vertragskonditionen geeinigt. Das Problem bleiben die Verhandlungen zwischen Werder und der TSG.
Zwei Angebote gab es bislang aus Hoffenheim, beide deutlich unter Stages Marktwert von 14 Millionen Euro. Auch die DeichStube geht davon aus, dass Werder Stage für kaum weniger verkaufen wird. Allerdings sei davon auszugehen, dass ein drittes Angebot in Bremen eingehen wird – vielleicht ja dann in der geforderten Höhe.
Der letzte Spieler im Kreis der Abschiedskandidaten ist Justin Njinmah. Der 25-Jährige erlebte eine enttäuschende Saison, hat aber ein gutes Verhältnis zu Trainer Daniel Thioune. Insofern dürfte er trotz Beraterwechsel keine Wechsel forcieren. Allerdings ist Njinmah aufgrund seines Tempos für viele Teams interessant, weshalb sich die Grün-Weißen mit Angeboten auseinandersetzen, sollte es welche geben.
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