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Irrer Vertrag: Nübel wird zum Problem für Bayern

In München hat man seine Planungen für die kommende Saison, zumindest was die Position zwischen den Pfosten betrifft, abgeschlossen. Alexander Nübel ist außen vor.
Alexander Nübel hat weder in Stuttgart, noch in München eine Zukunft
Alexander Nübel hat weder in Stuttgart, noch in München eine Zukunft | KIRILL KUDRYAVTSEV/GettyImages

Kürzlich traf der FC Bayern München mit der Verlängerung von Manuel Neuer eine wichtige Entscheidung für die kommende Spielzeit (90min berichtete). Der Routinier wird noch eine weitere Saison die Nummer eins der Bayern bleiben und erneut mit seinen Kollegen Jonas Urbig und Sven Ulreich das Torwart-Trio des deutschen Rekordmeisters bilden. Für Alexander Nübel hat diese Entscheidung große Folgen, für die Münchener allerdings auch.

Nübel wird vorerst zurückkehren

Alexander Nübel kam 2020 ablösefrei vom FC Schalke 04 zu den Bayern. Seit 2023 war der Keeper an den VfB Stuttgart verliehen. Seine Leihe endet diesen Sommer, was dazu führt, dass der 29-Jährige im Juli vorerst nach München zurückkehren wird.

Nach der Entscheidung des FCB, mit Neuer, Urbig und Ulreich in die nächste Saison zu gehen, spielt Nübel dort keine Rolle mehr und soll verkauft werden. Ein Abgang wird sich jedoch aus verschiedenen Gründen schwierig gestalten.

Monster-Vertrag wird zum Problem

Insbesondere das Arbeitspapier des dreifachen deutschen Nationalspielers wird zum Problem für den FC Bayern. So hatten Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund diesen im April 2024 verlängert und Nübel mit einem langfristigen Vertrag zu Top-Bezügen ausgestattet.

Dem Vernehmen nach soll das Arbeitspapier des Keepers ein jährliches Salär von rund elf Millionen Euro umfassen. Bei vier Jahren Restlaufzeit ergibt das ein Paket von 44 Millionen Euro für Alexander Nübel.

Das derartig hohe Gehalt wird nun zum Problem für die Münchener, denn die Suche nach einem Abnehmer für den 29-Jährigen gestaltet sich mit den entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen äußerst schwer. Dies ist auch ein Grund dafür, dass Nübel keine langfristige Lösung für den VfB Stuttgart darstellt, welcher wohl mit Dennis Seimen in die kommende Saison gehen wird.

Um zu verhindern, dass Nübel seinen Vertrag einfach auf der Tribüne aussitzen wird, muss der deutsche Rekordmeister also sehr wahrscheinlich noch einmal für den Torhüter in die Tasche greifen. Sollte Nübel ein Angebot eines Vereins erhalten, könnten die Bayern einen Teil der finanziellen Differenz zum aktuellen Vertrag auffangen und einen Wechsel ermöglichen. Die Bild spekuliert, dass die Ausgleichszahlung bis zu 25 Millionen Euro betragen könnte.


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