Wie lange spielt Said El Mala noch beim 1. FC Köln? Die Antwort zu dieser Frage dürfte noch etwas auf sich warten lassen. Schließlich will der 19-Jährige erstmal die Saison mit dem Effzeh zu einem gebührenden Abschluss bringen, sprich den Klassenerhalt schaffen.
In diesem Punkt sieht es aktuell sehr gut aus, die Kölner haben weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf den FC St. Pauli und können quasi sicher für ein weiteres Jahr Bundesliga planen. Und El Mala kommt in diesen Planungen eine Schlüsselrolle zu.
Dass Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion um El Mala buhlt, ist ein offenes Geheimnis – ebenso wie die Kölner Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro, die die Seagulls allerdings nicht bezahlen wollen. Auch deshalb drohen die Verhandlungen jetzt sogar zu scheitern (90min berichtete).
Bleibt El Mala doch?
Stattdessen hofft Köln-Präsident Jörn Stobbe auf einen Verbleib El Malas. "Natürlich werden wir ihm ein Angebot machen mit unserem Umfeld. Nicht nur finanziell, aber auch finanziell", erklärte der 60-Jährige gegenüber dem Immobilien-Podcast L'Immo.
Fakt ist: Köln kann mit dem von Brighton gebotenen Gehalt von vier Millionen Euro pro Jahr nicht mithalten, in der Domstadt streicht El Mala aktuell 1,5 Millionen ein. Um die Lücke allerdings soweit wie möglich zu schließen, greift der Effzeh zu allen möglichen Mitteln.
REWE als Retter?
Laut der Sport Bild ruht die größte Hoffnung dabei auf Kölns Hauptsponsor REWE. Der Plan sei, dass der Lebensmittelkonzern El Mala als Werbepartner gewinnt, wodurch er eine hohe Gage bekommen würde, die in Kombination mit seinem Gehalt vom Effzeh in die Nähe der vier Millionen Euro kommen könnte.
Passenderweise sitzt REWE-Chef Lionel Souque auch im Kölner Aufsichtsrat, Gespräche mit El Malas Familie haben diesbezüglich auch schon stattgefunden. Als ein Brandbeschleuniger könnte dabei eine mögliche WM-Nominierung wirken.
Denn je bekannter El Mala wird, desto größer wird auch sein potenzieller Werbevertrag. Und die Chancen, tatsächlich mit nach Amerika, Mexiko und Kanada zu fliegen, sind angesichts seiner starken Leistungen der letzten Wochen und dem Ausfall von Serge Gnabry nicht unbedingt kleiner geworden.
Auf diese Weise könnte Köln seinen Flügelstürmer also doch noch für ein weiteres Jahr halten. Entscheidend wird aber auch sein, was El Mala selbst will. Seine endgültige Entscheidung wird er erst nach der Saison treffen. Köln setzt bis zum Tag X jedoch fleißig alle Hebel in Bewegung, dass der 19-Jährige doch in der Domstadt bleibt.
