Beim FC Bayern München wird zunehmend der Fokus auf die Jugend gelegt. Dementsprechend früh versuchen die Münchner Talente von einem potenziellen Wechsel zu überzeugen. Zum Teilen der Scouting-Berichte und Informationen über die Spieler benutzen viele Mitarbeiter dabei Messenger wie zum Beispiel WhatsApp.
Dass diese nicht immer ganz sicher sind, zeigte sich schon im vergangenen Sommer. Damals hatte ein Mitarbeiter eine Liste von insgesamt 15 Spielern in seinem Status geteilt, an dem die Bayern interessiert gewesen sein sollen. Was damals als einmaliger Fauxpas abgetan wurde, ist jetzt laut der TZ tatsächlich erneut passiert.
Bayern-Transferziel geleakt?
Diesmal handelte es sich dabei konkret um einen Spieler: Amara Sangare vom französischen Klub Rouen Sapins FC. Die Nachricht, die vermutlich für eine Scouting-Gruppe bestimmt war, am Ende aber im Status des Mitarbeiters landete lautete: "Amara Sangare. Sein Verein ist Rouen Sapins FC. Du kannst ihn auf Eyeball (Scoutingplattform, Anm. d. Red.) finden."
Anschließend gab es noch eine Bitte an den Empfänger der Nachricht: "Kannst du den bitte mal prüfen? Danke dir und VG."
Kommt eine Untersuchung?
Im stressigen Arbeitsalltag kann so ein Fehler zwar immer passieren, und der Status wurde auch schnell wieder gelöscht, dennoch sollte es für den Rekordmiester zumindest ein kleines Warnzeichen sein, dass solch ein Fehler nun schon zum zweiten Mal passiert ist.
Wie die Bayern mit dem erneuten Fauxpas umgehen, ist dabei noch nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass dieses Mal härter durchgegriffen wird, als beim letzten Mal. Damals war der Vorfall zwar intern kritisch besprochen worden, es gab jedoch keine Konsequenzen für den Mitarbeiter.
