Zum ersten Mal seit 24 Jahren ist die Türkei wieder bei einer WM dabei. Dementsprechend euphorisch und motiviert, wollten Arda Güler und seine Teamkollegen auch gegen Australien loslegen und direkt den ersten Sieg einfahren.
Doch statt Euphorie setzte es eine kalte Dusche. Die Socceroos schockten die Türkei und gewannen am Ende 2:0. Mann des Spiels war dabei Nestory Irankunda, der Australien mit seinem Führungstreffer auf die Siegerstraße brachte.
Irankunda vor Bayern-Rückkehr?
Der ehemalige Bayern-Spieler, der im vergangenen Sommer für drei Millionen an den FC Watford verkauft wurde, machte also ordentlich Eigenwerbung. Und laut mehreren spanischen Medienberichten hat der FC Villareal angebissen.
Das gelbe U-Boot will den 20-Jährigen für zehn Millionen Euro aus Watford loseisen. Vor allem Irankundas Schnelligkeit, seine Dynamik und Flexibilität in der Offensive sollen die Verantwortlichen dabei überzeugen.
Die gesuchte günstige Verstärkung?
Spannend ist jetzt vor allem, wie der FC Bayern reagiert. Denn die Münchner besitzen eine Rückkaufoption für Irankunda, die sie jederzeit ziehen können. Sollte der 20-Jährige bei der WM weiter so auf sich aufmerksam machen, könnten die Münchner bei Irankunda doch nochmal ins Grübeln kommen.
Zwar steht mit Ismael Saibari ein Neuzugang für die Offensive bereits auf der Matte, Irankundas Schnelligkeit und Dynamik bringt der Marokkaner allerdings nicht mit. Er kommt viel mehr über seine Durchsetzungskraft und seine Physis.
Irankunda könnte also der gesuchte Backup für den linken Flügel sein, denn dort steht bislang nominell weiterhin nur Luis Diaz zur Verfügung. Zwar kann Saibari diese Position auch spielen, doch der Marokkaner ist eher im Zentrum oder der rechten Seite zuhause.
Mit der Rückholaktion vom Australier, noch dazu zu einem günstigen Preis, würden die Bayern also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Weitere Bayern-News lesen:
