Alessandro Bastoni wird bereits seit einiger Zeit mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Zuletzt deuteten Berichte sogar daraufhin, dass Gespräche zwischen den Katalanen und dem Umfeld des Verteidigers über die Vertragsbedingungen begonnen haben.
Angesichts der zunehmenden Spekulationen und des bald beginnenden Sommer-Transferfensters äußerte sich Beppe Marotta, Präsident von Inter Mailand, nun zu der Situation.
"Bastoni ist ein Gewinn für Inter und den gesamten italienischen Fußball", sagte Marotta gegenüber Mundo Deportivo. "Und so sehen wir ihn auch. Ich habe gelesen, dass es fast schon zwingend sei, dass er den Verein verlässt - aber das ist nicht der Fall."
"Das sind, wie bei jedem anderen Spieler auch, Themen, mit denen wir uns später befassen werden", fügte Marotta interessanterweise hinzu.
Noch immer keine Gespräche zwischen Barça und Inter über Bastoni
Die unaufhörlichen Gerüchte über das Interesse des FC Barcelona an Bastoni haben noch immer nicht zu Verhandlungen zwischen den Vereinen geführt. Berichten zufolge würde Inter jedoch über ein Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro für den 26-jährigen Innenverteidiger nur "lachen", wie SPORT berichtet.
Dem Bericht zufolge ist Inter zwar nicht abgeneigt, mit Barcelona zu verhandeln, doch der Verein möchte, dass Bastoni zunächst seinen Wunsch bekundet, tatsächlich zu den Katalanen wechseln zu wollen.
Auf jeden Fall wären Verhandlungen für den finanziell angeschlagenen FC Barcelona schwierig, zumal auf dem Transfermarkt noch andere Positionen besetzt werden müssen.
Dennoch könnte eine Situation, die Bastonis Entscheidung beeinflussen könnte, die Serie A zu verlassen, die Verleumdungskampagne sein, die Fans im ganzen Land gegen ihn geführt haben, nachdem er für ein ungeschicktes Foul gegen Bosnien und Herzegowina die Rote Karte erhalten hatte, was dazu beitrug, dass Italien zum dritten Mal in Folge die Weltmeisterschaft verpasste.
Die Inter-Fans zeigten natürlich ihre Unterstützung für den Starverteidiger in dieser schwierigen Zeit, und auch Marotta selbst steht leidenschaftlich hinter Bastoni.
