Insider berichtet: Eintracht-Star vor schnellem Abschied?
Von Fabian Küpper

Eintracht Frankfurt legt auf dem Transfermarkt bislang ein atemberaubendes Tempo vor. Nachdem früh der Leih-Wechsel von Elye Wahi eingetütet wurde, verpflichteten die Hessen mit Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo gleich zwei neue Stürmer – wenngleich beim Franzosen noch auf die offizielle Verkündung gewartet wird.
Doch Frankfurt ist noch lange nicht fertig, mit William Osula ist ein weiterer Stürmer im Visier der Hessen. Viel zu tun also für Sportvorstand Markus Krösche – auch auf Abgangsseite. Denn ein Innenverteidiger will die Main-Metropole lieber heute als morgen verlassen.
Nationalspieler will weg
Die Rede ist von Aurèle Amenda. Der Schweizer Nationalspieler spielt in dieser Saison bislang nur eine untergeordnete Rolle und ist mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden. "Aurèle ist ein ambitionierter und professioneller Spieler, der sich in jeder Hinsicht der Eintracht verschrieben hat. Er respektiert seinen langfristigen Vertrag. Dennoch müssen wir ehrlich feststellen, dass seine Spielzeit nicht seinen Erwartungen und seinem Potenzial entspricht", sagte sein Berater Jose Noguera Rodriguez gegenüber Eintracht-Insider Christopher Michel.
Als Brandbeschleuniger für einen Abgang könnte die anstehende Weltmeisterschaft sein, an der Amenda unbedingt teilnehmen will. "Als junger Schweizer Nationalspieler braucht Aurèle regelmäßige Einsätze auf höchstem Niveau, um sich weiterzuentwickeln. Die Weltmeisterschaft im Sommer steht vor der Tür", erklärt Rodriguez. Zwar "respektiere man die Entscheidungen des Trainerstabs", dennoch sehe man, dass "andere Vereine großes Interesse an Aureléles Qualitäten haben".
Zu diesen Mannschaften zählen mehrere Klubs aus der Ligue 1 und der FC Turin. Die Italiener waren schon im Sommer am 22-Jährigen interessiert gewesen, am Ende wollte sich Amenda aber bei der Eintracht durchbeißen – ein Vorhaben, das bislang nicht von Erfolg gekrönt war. Wird der Wechsel jetzt also nachgeholt?
Frankfurt hat andere Pläne – bis jetzt
Sein Berater setzt der Eintracht die symbolische Pistole auf die Brust: "Im Januar werden wir alle Optionen prüfen, die für seine sportliche Entwicklung am besten sind. Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, wo Aurèle die Spielzeit bekommt, die er verdient, werden wir diese ernsthaft in Betracht ziehen."
Bislang plant Frankfurt jedoch, Amenda nicht ziehen zu lassen. Markus Krösche glaubt weiterhin an das Potenzial und will ungern nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Sollte sich an den Einsatzzeiten des Schweizers jedoch nichts ändern, könnte eine Trennung schneller Realität werden als viele vermutlich gedacht haben.
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