Kurz vor dem Start der WM in den USA, Mexiko und Kanada müssen zahlreiche Nationen auf wichtige Spieler verzichten. Verletzungen stoppen mehrere Stars unmittelbar vor dem Turnier und gemeinsam würden sie sogar eine absolute Weltklasse-Elf bilden. Von Brasilien über Deutschland bis Mexiko: Diese prominenten Namen fehlen bei der Weltmeisterschaft.
Tor
Luis Malagon (Mexiko)

Für Co-Gastgeber Mexiko ist der Ausfall von Luis Malagon ein herber Rückschlag. Der 29-Jährige von Club America galt als klare Nummer eins der Seleccion und sollte eigentlich eine Schlüsselrolle bei der Heim-WM übernehmen.
Im Achtelfinale des CONCACAF Champions Cups zog sich Malagon jedoch einen Achillessehnenriss zu und fällt langfristig aus. In den Testspielen rückte daraufhin Raul Rangel zwischen die Pfosten. Durch die Verletzung rückte Veteran Guillermo Ochoa plötzlich wieder in den mexikanischen WM-Kader.
Abwehr
Wesley (Brasilien)

Brasilien verlor Wesley erst wenige Tage vor WM-Beginn. Der Rechtsverteidiger der AS Rom verletzte sich im Testspiel gegen Ägypten am linken Oberschenkel und musste bereits nach wenigen Minuten unter Tränen ausgewechselt werden.
Unter Carlo Ancelotti hatte sich der 22-Jährige zuletzt auf der rechten Seite festgespielt und galt als wichtiger Bestandteil der neuen Seleção. Besonders bitter: Wesley stand wohl unmittelbar vor seinem ersten großen Turnier als Stammspieler.
Moise Bombito (Kanada)

Auch Kanada muss kurz vor dem Turnier einen bitteren Ausfall verkraften. Abwehrchef Moïse Bombito kämpfte sich nach einem Unterschenkelbruch eigentlich rechtzeitig zurück und feierte im Testspiel gegen Usbekistan sein Comeback.
Dort musste der Verteidiger jedoch erneut verletzt vom Platz. Medienberichten zufolge reicht seine Fitness nun nicht für die WM. Für Kanada ist das besonders bitter, da Bombito als defensiver Leader und absoluter Stammspieler eingeplant war.
Eder Militao (Brasilien)

Mit Eder Militao fehlt Brasilien zusätzlich ein absoluter Führungsspieler in der Defensive. Der Innenverteidiger kämpfte in den vergangenen Monaten immer wieder mit muskulären Problemen am Oberschenkel und schaffte es letztlich nicht rechtzeitig fit zu werden.
Gerade bei großen Turnieren bringt der Real Madrid-Profi enorme Erfahrung mit. Sein Ausfall wiegt für die Seleção deshalb besonders schwer, da Militão eigentlich als Abwehrchef eingeplant war.
Mittelfeld
Lennart Karl (Deutschland)

Für Lennart Karl platzte der große WM-Traum besonders früh. Das 18-jährige Offensivtalent verletzte sich kurz vor Turnierbeginn im Training am Oberschenkel, zog sich einen Muskelbündelriss zu und fällt mehrere Wochen aus.
Karl hatte sich zuletzt mit starken Leistungen überraschend in den Fokus gespielt und galt als einer der großen Gewinner im DFB-Team. Viele Fans hofften bereits auf den Durchbruch des Youngsters bei der Weltmeisterschaft.
Xavi Simons (Niederlande)

Die Niederlande müssen bei der WM auf Xavi Simons verzichten. Der Offensivspieler der Tottenham Hotspur zog sich im April einen Kreuzbandriss zu und fällt langfristig aus. Für Oranje ist das ein enormer Verlust, denn Simons gehörte zuletzt zu den wichtigsten Kreativspielern der Mannschaft.
Mit seiner Dynamik, Technik und Torgefahr hätte der 23-Jährige eine zentrale Rolle im niederländischen Offensivspiel übernehmen sollen. Stattdessen muss er die WM nun von außen verfolgen.
Fermin Lopez (Spanien)

Auch Spanien verlor mit Fermin Lopez einen der spannendsten jungen Spieler des Landes. Der Mittelfeldspieler des FC Barcelona zog sich im Mai einen Mittelfußbruch zu und verpasst dadurch die WM 2026.
Lopez hatte sich in den vergangenen Monaten immer stärker in den Vordergrund gespielt und galt als ernsthafte Option für die spanische Startelf. Besonders seine Intensität gegen den Ball und seine Dynamik im Zentrum werden Spanien nun fehlen.
Christoph Baumgartner (Österreich)

Für Österreich ist der Ausfall von Christoph Baumgartner besonders schmerzhaft. Der Leipziger verletzte sich kurz vor WM-Beginn am Oberschenkel und soll mehrere Monate fehlen.
Baumgartner gehört seit Jahren zu den wichtigsten Spielern des österreichischen Nationalteams und überzeugt regelmäßig mit Laufstärke, Kreativität und Torgefahr. Gerade in den großen Spielen übernimmt der 26-Jährige oft Verantwortung – umso bitterer ist sein Ausfall für Österreich.
Angriff

Rodrygo (Brasilien)
Brasilien muss bei der WM auch auf Rodrygo verzichten. Der Offensivstar zog sich einen Kreuzbandriss zu und fällt langfristig aus. Für die Seleção ist das ein schwerer Schlag, denn der Real-Madrid-Profi sollte gemeinsam mit Vinicius Junior die Offensive anführen.
Rodrygo hatte sich in den vergangenen Jahren endgültig in der Weltklasse etabliert und galt als einer der wichtigsten Unterschiedsspieler im brasilianischen Kader.
Hugo Ekitike (Frankreich)

Für Hugo Ekitike endete die Saison besonders bitter. Der französische Angreifer zog sich vor wenigen Wochen einen Achillessehnenriss zu und verpasst dadurch die WM 2026 komplett.
Ekitike hatte sich mit einer starken Saison in Liverpool in den Fokus gespielt und galt als heißeste Option für das französischen Strumzentrum. Vor allem seine Dynamik, Schnelligkeit und Abschlussstärke hätten Frankreich offensiv zusätzliche Möglichkeiten gegeben.
Serge Gnabry (Deutschland)

Auch Serge Gnabry wird der deutschen Nationalmannschaft bei der WM fehlen. Der Bayern-Star laboriert an einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Für die DFB-Elf ist das besonders offensiv ein großer Verlust, da Gnabry bei wichtigen Spielen immer wieder wichtige Tore erzielen kann. Mit seiner Erfahrung und seiner Flexibilität im Angriff wäre der 30-Jährige ein wichtiger Faktor auf der rechten Außenbahn für Deutschland gewesen.
