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Infantino holt zum Rundumschlag gegen Kritiker aus

Der FIFA-Präsident hat im Nachgang der WM einiges zu sagen.
Gianni Infantino ist seit 2016 im Amt des FIFA-Präsidenten
Gianni Infantino ist seit 2016 im Amt des FIFA-Präsidenten | DeFodi Images/GettyImages

Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hat zahlreiche Schlagzeilen produziert. Dabei waren bei weitem nicht alle davon positiver Natur. Etwa eine Woche nach dem Endspiel, in dem sich Spanien gegen Argentinien durchsetzen konnte, meldet sich FIFA-Präsident Gianni Infantino auf seinem Instagram-Kanal zu Wort und teilt mächtig gegen Kritiker der WM 2026 aus.

"Während ihr spaltet, vereinen wir"

"Es tut mir leid, dass ihr so von Hass und Kritik verzehrt wart, dass ihr das alles verpasst habt."
Gianni Infantino

Zu Beginn richtete Infantino ein paar Worte an diejenigen, welche die WM auf dem nordamerikanischen Kontinent aus verschiedensten Gründen boykottiert hatten: "Es tut mir leid, dass ihr so von Hass und Kritik verzehrt wart, dass ihr das alles verpasst habt."

Danach stellt der 56-Jährige alle an den Pranger, welche "hinter ihren Stiften, Papieren und Bildschirmen" sitzen und "Hass und falsche Gerüchte verbreiten".

Der FIFA-Präsident holt aus: "Während ihr dahinter sitzt, stehen wir bei der FIFA an vorderster Front, organisieren, arbeiten hart und liefern die beste Show der Welt. Während ihr euch versteckt, erkunden wir die Straßen von Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten, sprechen mit Fans, treten mit Menschen in Kontakt und gewährleisten die Sicherheit aller. Während ihr spaltet, vereinen wir."

Infantino schwärmt vom Turnier

"Jede Stadt war vollgepackt mit Fans aus der ganzen Welt. Während sie feierten, wart ihr damit beschäftigt, die Saat des Hasses zu säen"
Gianni Infantino

Schon vor dem WM-Finale sprach Infantino vom "größte[n] menschliche[n], gesellschaftliche[n] und kulturelle[n] Ereignis, das die Menscheit je erlebt hat." Daran schließt der 56-Jährige nun an und spricht davon, dass sich die "Macht des Fußballs" unter anderem dadurch zeigte, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges in die USA einreisen konnte.

Auch in diesem Atemzug teilt der FIFA-Präsident aus: "Ihr habt über die paar Menschen berichtet, denen das Visum verweigert wurde und dabei die Millionen übersehen, deren Visum genehmigt wurde, aus allen Teilen der Welt."

Infantino konstatiert es habe "keine Gewalt, keine Zwischenfälle, 100-prozentigen Schutz und Sicherheit, nur Freude und Glück" gegeben. "Jede Stadt war vollgepackt mit Fans aus der ganzen Welt. Während sie feierten, wart ihr damit beschäftigt, die Saat des Hasses zu säen", so der 56-Jährige.

"An alle, die ihre Zeit und Energie darauf verwenden, uns zu hassen..."

Die bereits dargestellte Haltung des FIFA-Präsidenten zieht sich durch den gesamten 15-Slide-Insta-Post. Dabei gibt Infantino allen Kritikern noch eine Botschaft mit auf den Weg: An alle, die ihre Zeit und Energie darauf verwenden, uns zu hassen: Nehmt euch bitte einen Moment Zeit, um nachzudenken, zu meditieren, zu beten oder ein Fussballspiel anzuschauen."

"Und beobachtet dabei ganz genau die Gesichter, die Augen und die Emotionen. Möget ihr Frieden finden; wir bei der FIFA haben ihn gefunden und teilen ihn", so der 56-Jährige, welcher sich im Frühling 2027 zur Wiederwahl stellen möchte.


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