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In neuer Rolle: Rode zurück bei der Eintracht

Der langjährige Eintracht-Profi macht seine ersten Schritte im Managementbereich des Klubs.
Sebastian Rode bei der Europa-League-Auslosung
Sebastian Rode bei der Europa-League-Auslosung | Francesco Scaccianoce - UEFA/GettyImages

Bringt sich da jemand als Sportchef der Zukunft in Stellung? Sebastian Rode ist zwei Jahre nach seinem Karriereende zu Eintracht Frankfurt zurückgekehrt. Nicht als Spieler, sondern als Trainee bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Das teilten die Frankfurter am Donnerstag mit.

Bis August 2027 soll der 35-Jährige dort "unter anderem das Tagesgeschäft im ProfiCamp sowie die Arbeit im EintrachtLab im Deutsche Bank Park kennenlernen", heißt es in der Klub-Mitteilung: "Darüber hinaus wird Rode an Heimspieltagen verschiedene Aufgabenbereiche abseits des Rasens begleiten und aktiv unterstützen."

Für Rode, der insgesamt neuneinhalb Jahre für die Eintracht spielte (davon drei als Kapitän) und mit den Adlerträgern unter anderem 2022 die Europa League gewann, sind es die ersten Schritte in den Fußball-Managementbereich. Er habe sich jedoch bereits auch vorher neben dem Platz "kontinuierlich weiterentwickelt", ein Sportmanagement-Studium absolviert und die Trainerlizenz B+ erworben. Zudem hospitierte Rode bereits beim DFB.

Rode als "absolutes Paradebeispiel"

"Es ist kein Geheimnis, dass Eintracht Frankfurt für mich der fußballerisch prägendste Lebensabschnitt war und ich mich schon seit mehreren Jahren weiterbilde. Daher bin ich dem Verein sehr dankbar, dass ich hier, im Herzen von Europa, die Möglichkeit erhalte, mich einzubringen und weiter zu lernen", wird Rode in der Klub-Mitteilung zitiert: "Aus meiner Zeit als Spieler weiß ich zwar, wie dieser Verein tickt. Gleichzeitig freue ich mich darauf, die Eintracht aus neuen Perspektiven kennenzulernen und meinen eigenen Horizont zu erweitern."

Sebastian Rode (r.) mit der Europa-League-Trophäe, Filip Kostic und einer Platzwunde aus dem Finale
Sebastian Rode (r.) mit der Europa-League-Trophäe, Filip Kostic und einer Platzwunde aus dem Finale | Jonathan Moscrop/GettyImages

Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann bezeichnete Rode indes als "absolutes Paradebeispiel" für die Integration verdienter, ehemaliger Spieler in den Verein. Der frührere Mittelfeldspieler habe "sich bei Eintracht Frankfurt im sportlichen Sinne unsterblich gemacht und auch nach seinem Abschied von der Fußballbühne regelmäßig bei uns blicken lassen; sei es zu persönlichen Gesprächen, beim Besuch der Fußballschule oder als Debütant bei der Traditionsmannschaft."

Rode wisse, "wie sich Tragödien in Triumphe verwandeln lassen, und ist für uns ein Eintracht-Gesicht geblieben. Wir freuen uns, ihn ab sofort auch wieder als offizielles Teammitglied bei uns zu wissen", erklärte Hellmann.


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