Am vorletzten August-Wochenende geht die Saison auch für die Bundesligisten offiziell los: Dann steht die erste Runde im DFB-Pokal an. Bis dahin – so zumindest das Ziel der meisten Teams – soll der Kader zu einem Großteil bereits stehen.
Eintracht Frankfurt stehen bis dahin aber noch turbulente Wochen bevor. Denn der Kader ist noch längst nicht fertig, etliche Spieler könnten noch verkauft werden, darunter zahlreiche Leistungsträger. Doch unabhängig von der unklaren Zukunft von Hugo Larsson, Fares Chaibi & Co. gibt es eine ganze Gruppe an Spielern, die unbedingt verkauft werden sollen.
Hütters klare Vorstellungen
Die Bild berichtet von einem Septett, das bei der Eintracht keine Zukunft hat: Niels Nkounkou, Ellyes Skhiri, Junior Dina Ebimbe, Michy Batshuayi, Noel Futkeu, Jessic Ngankam und Elye Wahi. Zudem ranken sich auch um Arthur Theate und Michael Zetterer weiter Abgangsgerüchte.
"Ich will einfach einen Kader haben von 22, 23 Feldspielern plus Torhüter. Das ist immer schwierig zu sagen, ob man es dann genau auch schlussendlich erreicht. "Adi Hütter
Aktuell umfasst der Kader der Hessen satte 33 Profis – zu viel für Trainer Adi Hütter. "Ich will keinen 30-Mann-Kader, weil ich einfach keine Lust habe, dass ich mit 28, 30, 32 Spielern trainiere. Wir spielen nur in den deutschen Wettbewerben, im Pokal und der Meisterschaft. Deswegen werden wir den Kader reduzieren müssen. Und es ist nicht einfach, ist für niemanden lustig, aber es ist halt so", erklärte er deutlich.
Stattdessen bevorzug er eine deutlich kleine Gruppe: "Ich will einfach einen Kader haben von 22, 23 Feldspielern plus Torhüter. Das ist immer schwierig zu sagen, ob man es dann genau auch schlussendlich erreicht. Mittwoch beginnen wir wieder. In dieser Woche, spätestens am Donnerstag, sollten wir dann schon eine Entscheidung getroffen haben. Markus Krösche hat als Sportvorstand eine andere Aufgabe als ich. Wir stehen immer im Austausch und müssen dann schauen, was für uns und für die Spieler am besten ist", erklärte der Österreicher.
Arbeitsreiche Wochen
Auf Krösche kommt in den verbleibenden rund vier Wochen also noch einiges an Arbeit zu, schließlich steht auch noch die Verpflichtung von Stürmer Arnaud Kalimuendo zur Debatte. Diese lässt sich jedoch erst realisieren, wenn einige Verkäufe getätigt wurden.
Angesichts all dieser offenen Fragen wäre es durchaus überraschend, sollte die Eintracht am Pokalwochenende bereits den kompletten Kader für die neue Saison zusammenhaben.
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