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Hütter spricht Klartext zu Eintracht-Juwel Arrhov - und zur Kaderplanung

Der Kader der Eintracht entspricht noch nicht den Vorstellungen des SGE-Trainers, der sich zu Offensivtalent Arrhov klar positioniert.
Eintracht-Coach Adi Hütter spricht Klartext
Eintracht-Coach Adi Hütter spricht Klartext | picture alliance/GettyImages

Bei Eintracht Frankfurt scharrt das nächste Offensivjuwel mit den Hufen: Der erst 18 jahre alte Schwede Love Arrhov war als Leihkandidat in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet, doch mit starken Leistungen in den jüngsten Testspielen betrieb er ordentlich Eigenwerbung. Gegen Hull City erzielte der Schwede zuletzt als Joker sehenswert den 2:0-Endstand - und verleitete Trainer Adi Hütter nun zu einem klaren Statement zu seinem Schützling.

"Es gibt überhaupt keinen Grund, dass wir Love Arrhov irgendwohin ausleihen. Er ist ein guter junger Spieler. Das Tor macht er natürlich stark, eine gute Aktion von ihm", wird der nach fünf Jahren nach Frankfurt zurückgekehrte Hütter von der Bild zitiert: "Wir haben jetzt mit Can Uzun und Ritsu Doan zwei Zehner, die das gut spielen. Love Arrhov kann das auch spielen. Wir haben mehrere, die diese Position auch noch begleiten können. Ayoube Amaimouni zum Beispiel auch noch."

Weitere Verstärkungen gefordert

Die Eintracht-Fans dürfen also auf den nächsten Durchbruch eines Teenager-Shootingstars hoffen. Bisher blieb Arrhov den Beweis, dass er das sein kann, noch schuldig. Allerdings kam er unter Albert Riera auch erst zu einem längeren, aber auch glücklosen Einsatz, als ihn der spanische Trainer völlig überraschend am 31. Spieltag gegen den FC Augsburg in die Startelf beorderte. Insgesamt stehen bei Arrhov, der im Winter für eine Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro vom schwedischen Erstligisten Brommapojkarna bisher fünf Bundesligaeinsätze zu Buche.

Nicht nur zu Arrhov sprach Hütter deutliche Worte, sondern auch zum Stand der Kaderplanung, mit dem der 56-Jährige noch nicht zufrieden ist. "Klar, der Kader ist noch nicht so, wie ich ihn mir vorstelle. Daran arbeiten wir hinter den Kulissen, dass wir eine ordentliche Mannschaft haben", erklärte Hütter. Mit Sportvorstand Markus Krösche habe er daher "eine Menge Austausch. Ich entscheide dann auf dem Platz, was passiert. Ich weiß auch, was ich brauche."

Vor allem für die Abwehr soll dem Vernehmen nach noch Verstärkung kommen, aber auch darüber hinaus hat Krösche noch einiges an Arbeit vor sich (90Min berichtete).

Die nach den Abgängen von Senkrechtstarter Nathaniel Brown und Rasmus Kristensen gerade außen noch nicht ausreichende besetze Defensive bekam nach dem Auftritt im Test gegen Hull auch die kritischsten Worte Hütters ab. "Wir haben uns bei ein paar Dingen nicht gut angestellt: Rückpässe und ein paar wirklich dumme, naive technische Fehler, die auf dem Niveau nicht gehen oder auch bestraft werden. Darüber mache ich mir mehr Gedanken", monierte Hütter.


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