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Hütter setzt wieder auf Power-Fußball: So soll Eintrachts neue Offensive aussehen

Der neue und alte Coach hat wohl bereits einen klaren Plan vor Augen.
Adi Hütter steht vor seiner zweiten Amtszeit in Frankfurt
Adi Hütter steht vor seiner zweiten Amtszeit in Frankfurt | Alex Grimm/GettyImages

Mit Adi Hütter kehrt nicht nur ein alter Bekannter nach Frankfurt zurück, sondern offenbar auch eine klare und altbekannte Fußballidee. Bereits während seiner ersten Amtszeit zwischen 2018 und 2021 begeisterte der Österreicher mit schnellem, aggressivem Offensivfußball ganz Fußball-Deutschland.

Vor allem die legendäre "Büffelherde" um Ante Rebic, Luka Jovic und Sebastien Haller machte die Eintracht damals auch international zu einem gefürchteten Gegner. Nun soll unter Hütter offenbar wieder eine ähnlich dynamische Offensive entstehen. Entsprechend laufen die Planungen für den neuen Kader bereits auf Hochtouren.

Burkardt und Ebnoutalib gesetzt

Im Zentrum der Planungen steht offenbar erneut ein Angriff mit drei Stürmern. Als feste Bausteine gelten dabei Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib. Vor allem Burkardt soll nach seinen starken Leistungen eine zentrale Rolle im neuen Hütter-System übernehmen, während die Verantwortlichen Ebnoutalib intern offenbar den endgültigen Durchbruch in der kommenden Saison zutrauen.

Komplettiert werden soll die neue Offensive idealerweise durch Arnaud Kalimuendo. Der Angreifer überzeugte während seiner Leihe mit sechs Treffern in 19 Pflichtspielen und bleibt laut Bild weiterhin das Wunschziel der Hessen.

Die Eintracht würde den Franzosen deshalb gerne langfristig in Frankfurt halten, weshalb die Gespräche mit Nottingham Forest zeitnah fortgesetzt werden sollen. Die Engländer gelten zwar grundsätzlich als gesprächsbereit, allerdings dürfte vor allem die Ablöse zum Problem werden. Ein Gesamtpaket von mehr als 20 Millionen Euro wäre für die SGE aktuell wohl nur schwer zu stemmen.

Frankreich-Talent als zusätzliche Option?

Um einen möglichen Kalimuendo-Transfer finanzieren zu können, hofft die Eintracht offenbar weiterhin auf zusätzliche Einnahmen durch Verkäufe. Elye Wahi könnte dem Klub rund 20 Millionen Euro einbringen, bei Noel Futkeu (kommt aus Fürth zurück, Anm. d. Red.), rechnen die Hessen wohl mit einer Ablöse im Bereich von etwa zehn Millionen Euro.

Sollte eine Verpflichtung von Kalimuendo dennoch nicht zustande kommen, würde sich Frankfurt wohl nach alternativen Verstärkungen für die Offensive umsehen. Unabhängig davon könnte künftig zusätzlich noch ein weiteres Talent den Angriff ergänzen.

Laut Transfer-Insider Fabrizio Romano beschäftigt sich die Eintracht intensiv mit Djylian N'Guessan von Saint-Etienne. Der 17-jährige französische U20-Nationalspieler gilt als großes Offensivtalent und könnte im Falle eines Transfers behutsam an die Bundesliga herangeführt werden.


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