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Hummels trifft krasse Wirtz-Prognose – und erntet jede Menge Hohn

Während Mats Hummels an eine starke Saison von Florian Wirtz glaubt, sieht man das in England anders.
Florian Wirtz
Florian Wirtz | Richard Sellers/Allstar/GettyImages

Ein von Dominik Szoboszlai in der neunten Minute der Nachspielzeit verwandelter Elfmeter hat den FC Liverpool vor einem Fehlstart in die neue Saison bewahrt. Beim 2:2 gegen Newcastle United hatte das Team von Neu-Trainer Andoni Iraola spielerisch noch deutlich Luft nach oben. Was auch an Florian Wirtz lag, der eine schwache Partie zeigte und nach rund einer Stunde ausgewechselt wurde.

Dabei ist die neue Saison eine ganz entscheidende für Wirtz, schließlich muss er nach seinem 140 Millionen Euro schweren Wechsel im Vorjahr nun allmählich zeigen, dass er diese Summe auch wert ist. Bislang konnte er der hohen Ablöse nicht gerecht werden.

Hummels glaubt an mind. 30 Scorerpunkte von Wirtz

Ex-Profi Mats Hummels zeigt sich aber zuversichtlich, dass Wirtz endlich zu seiner Form findet und die Kritiker verstummen lässt. "Da die Premier League ja bereits begonnen hat: Wir werden in dieser Saison in der Liga mehr als 25 Scorerpunkte von Wirtz sehen. Ich würde sogar sagen, mehr als 30 – allein in den Ligaspielen", postete Hummels auf X. Eine sehr optimistische Prognose.

Hummels hatte seinen Post wohlgemerkt kurz vor dem Anpfiff zwischen Newcastle und Liverpool abgesetzt. Ob er diesen nach dem ersten Saisonspiel schon bereut hat?

Die englischen Fans frotzelten jedenfalls und zogen über Hummels' Prognose her. Eine Kostprobe gefällig?

  • "Du stellst Schecks aus, die Wirtz nicht einhalten kann."
  • "Wenn du jetzt zu einem PL-Team wechseln würdest, würde ich dir mehr Scorerpunkte zutrauen als Wirtz."
  • "Wechselt er etwa zurück in die Bundesliga?"
  • "Denkt dran, Leute, er [Hummels] hat als Innenverteidiger viele Kopfbälle gemacht – vielleicht leider er an Demenz."

Aber nicht nur die Fans, sondern auch die Experten in England verlieren zunehmend die Geduld mit Wirtz. "Es ist weiterhin offen, ob er die nötigen Voraussetzungen besitzt, um die körperlichen Herausforderungen zu meistern. Ich muss zugeben: Ich habe meine Zweifel", schrieb Jamie Carragher beim Telegraph. "Er wirkt eher wie eine brauchbare Kaderverstärkung für rund 40 Millionen Pfund als ein Unterschiedsspieler, der 115 Millionen Pfund gekostet hat."


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