Beim 2:2 gegen den OSC Lille hielt der Hamburger SV für einen Moment den Atem an. Nach einem harten Zweikampf musste Albert Grønbaek mit starken Schmerzen und einer blutenden Verletzung am linken Knie vom Platz begleitet werden. Die Bilder ließen zunächst Schlimmes befürchten. Nur einen Tag später können die Verantwortlichen jedoch aufatmen.
HSV gibt Entwarnung bei Grønbaek
Nach weiteren Untersuchungen durch die HSV-Mediziner steht fest: Der dänische Nationalspieler hat großes Glück gehabt. Wie die Bild berichtet, zog sich Grønbaek bei der Aktion lediglich eine tiefe Wunde am Knie zu. Diese wurde noch am Spieltag versorgt und geklebt.
Zwar klagt der 25-Jährige weiterhin über Schmerzen, schwerwiegendere Verletzungen konnten jedoch ausgeschlossen werden. Sowohl Bänder als auch Gelenke blieben bei dem Zusammenprall unbeschädigt. Für den HSV ist das eine enorme Erleichterung, schließlich gehörte Grønbaek bislang zu den auffälligsten Spielern der Sommervorbereitung.
Der Neuzugang überzeugte in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen und entwickelte sich zunehmend zu einem potenziellen Unterschiedsspieler in der Mannschaft von Merlin Polzin. Entsprechend schwer hätte ein längerer Ausfall kurz vor dem Pflichtspielstart gewogen.
Nach aktuellem Stand besteht sogar die Hoffnung, dass Grønbaek bereits beim letzten Testspiel der Vorbereitung gegen den FC Toulouse wieder mitwirken kann.
Auch Torunarigha und Omari können aufatmen
Nicht nur bei Grønbaek gibt es positive Nachrichten. Auch Jordan Torunarigha und Warmed Omari mussten die Partie gegen Lille verletzungsbedingt vorzeitig beenden und wurden anschließend medizinisch untersucht.
Auch hier konnten die Ärzte Entwarnung geben. Während Torunarigha über Probleme an der Achillessehne klagte, machte Omari seine Schulter zu schaffen. Nach Informationen der Bild handelt es sich in beiden Fällen jedoch lediglich um kleinere Blessuren. Sollte der Heilungsverlauf planmäßig verlaufen, könnten beide Verteidiger bereits Anfang der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Damit scheint der HSV den XXL-Härtetest gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer ohne schwerwiegende personelle Rückschläge überstanden zu haben – eine wichtige Nachricht mit Blick auf den Pflichtspielstart am 24. August in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC Verl.
