Am vergangenen Wochenende, beim wichtigen 2:1-Sieg in Wolfsburg, war Luka Vuskovic einmal mehr der überragende Akteur aufseiten des Hamburger SV. Gäbe es in der Bundesliga einen MVP-Award, würde der junge Kroate ihn wohl gewinnen.
Die Fans des HSV hegen nach wie vor die Hoffnung, Luka Vuskovic auch 2026/27 mit der Raute auf der Brust auflaufen zu sehen. Selbst Trainer Merlin Polzin gab sich zuletzt diesen Träumereien hin: "Die Hoffnung bleibt. Wenn er die Fantasie hat, dass er mit seinem Bruder Mario noch mal zusammenspielen möchte, dann kann er sehr gerne dafür Werbung machen."
Doch wie groß ist denn wirklich die Chance, dass ein Ausnahmespieler wie Vuskovic, der eigentlich Tottenham Hotspur gehört, ein weiteres Jahr in Hamburg bleibt?
Chancen auf Vuskovic-Verbleib unter 1%
Die Bild hat sich dafür bei "allen beteiligten Seiten" umgehört und dabei erfahren, dass die Wahrscheinlichkeit überall "auf weniger als einen Prozent geschätzt" wird. Kurzum: Es ist nahezu ausgeschlossen, dass Luka Vuskovic über die Saison hinaus das HSV-Trikot trägt.
Die Begründung ist denkbar einfach: Vuskovic ist zu gut für den HSV, seine Entwicklung zu steil. Bis zur WM dürfte das Interesse von europäischen Top-Klubs "noch konkreter werden", so die Bild. Zuletzt soll beispielsweise der FC Barcelona die Fährte aufgenommen haben. Spielt der Youngster auch noch eine starke WM, dürften seine Aktien komplett durch die Decke schießen.
Die einzige Mini-Mini-Mini-Chance der Rothosen wäre laut Bild, dass Vuskovic "entgegen aller gängigen Markt-Mechanismen" darauf besteht, ein weiteres Jahr an den HSV ausgeliehen zu werden. Das könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn er im Sommer den Verein wechselt und seinem neuen Klub dies ganz klar als Bedingung für seine Unterschrift nennt.
Dazu müsste Tottenham aber natürlich erstmal bereit sein, den Kroaten zu verkaufen. Nach einer katastrophalen Saison - die Spurs sind derzeit in Abstiegsgefahr - könnten die Nordlondoner einen jungen Hoffnungsträger wie Vuskovic selbst gut gebrauchen, um um ihn herum eine neue Mannschaft aufzubauen.
