HSV nimmt Bundesliga-Keeper ins Visier
Von Jan Kupitz

Nach dem Abschied von Daniel Peretz sucht der Hamburger SV einen neue Nummer zwei für das Tor. Dazu gibt es in den Gedanken der Verantwortlichen zwei unterschiedliche Lösungswege, wie die Bild berichtet. Entweder es kommt erfahrener (Leih-)Torhüter, der die Zeit bis zum Saisonende überbrückt. Oder aber die Rothosen holen einen jungen Keeper, der perspektivisch als Nachfolger von Daniel Heuer Fernandes aufgebaut wird.
Klar sei, dass Heuer Fernandes weiterhin als Nummer eins eingeplant ist, so dass der Neuzugang (erstmal) keine realistische Chance auf Spielzeit hätte.
Nun berichtet Sky, dass der HSV eine Verpflichtung von Kevin Müller erwägt. Der mittlerweile 34-Jährige war jahrelang Stammkeeper beim 1. FC Heidenheim, ehe er im vergangenen Sommer überraschend - und ziemlich unelegant - abgesägt wurde. Da Müller beim FCH nach der Winterpause sogar zur Nummer drei degradiert wurde, wäre ein Wechsel in diesem Januar die beste Lösung für beide Seiten.
Gemäß des Berichts habe Müller bereits grünes Licht für einen Transfer bekommen und wäre dazu "fast ablösefrei" zu haben. Zwar soll es zwischen Heidenheim und Hamburg noch keinen Kontakt gegeben haben, doch Müller sei die "erste Option", sollte sich der HSV für die Lösung mit einem routinierten Keeper entscheiden. Er werde intern vor allem für seine Mentalität geschätzt.
Kristof kommt wohl nicht
In der vergangenen Woche war auch Nicolas Kristof von der SV Elversberg als Kandidat beim HSV gehandelt worden. Nun berichtet die Bild allerdings, dass die Spur kalt sei. Es wäre auch ziemlich überraschend, wenn die SVE ihren Stammkeeper mitten im Aufstiegsrennen ziehen lässt - erst recht, da man bereits Younes Ebnoutalib abgegeben und damit ein dickes Geldposter im Rücken hat.
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