Der Hamburger SV hat sich Talentförderung in den letzten Jahren deutlich kräftiger auf die Fahne geschrieben. Immer wieder werden Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins kalte Wasser geworfen und dürfen sich bei den Profis beweisen.
In diesem Sommer war das vor allem Linksverteidiger Louis Lemke. Der 16-Jährige feierte im Pokal gegen den SC Verl sein Pflichtspieldebüt für den HSV und traf auch prompt. Doch ein anderes Talent hat sich gegen den Hamburger Weg entschieden: Mikael Baza.
HSV lehnt erstes Angebot ab
Der 16-Jährige, dessen Vertrag in der Hansestadt im kommenden Sommer ausläuft, will den HSV in Richtung FC Barcelona verlassen. Die Katalanen haben dabei bereits einen genauen Plan für den Cousin von Jonathan Tah und wollen ihn über die U19 und die zweite Mannschaft an den Profifußball heranführen.
Freilich wird eine Verpflichtung trotz Bazas Wunsch, nach Spanien zu wechseln, kein Selbstläufer. Das erste Angebot der Katalanen lehnte der HSV laut der Bild nämlich ab. Dabei soll Barça nur eine sehr niedrige sechsstellige Summe für den Linksfuß geboten haben.
Transfer mit Weitblick
Die Blaugrana muss also nachbessern, angesichts von Bazas Wunsch und seiner Weigerung, einen neuen Vertrag in Hamburg zu unterschreiben, ist eine Einigung aber weiterhin wahrscheinlich.
Somit stellt sich Barcelona für die Zukunft frühzeitig auf. Baza erfüllt als linksfüßiger Innenverteidiger ein Profil, das im europäischen Fußball extrem begehrt ist – und an dem es den Katalanen nach dem Abgang von Inigo Martinez im letzten Sommer nach wie vor fehlt.
Die Verpflichtung des deutschen Juniorennationalspielers könnte sich also in ein paar Jahren als absolut Gold wert herausstellen.
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