Der Hamburger SV hat einen klassischen Fehlstart hingelegt und steht nach zwei Spieltagen mit null Punkten und 0:7 als Schlusslicht da. Zu allem Überfluss müssen die Rothosen am kommenden Wochenende auch noch bei RB Leipzig antreten, was gemeinhin als schwieriges Auswärtsspiel gilt. Es droht die nächste Niederlage.
Ein wenig Mut machen zu Wochenbeginn immerhin zwei Rückkehrer, die Merlin Polzin neue Möglichkeiten eröffnen und die Qualität im Kader weiter erhöhen würden. Die Rede ist von Albert Sambi Lokonga und Warmed Omari.
Lokonga war gegen den 1. FSV Mainz kurzfristig ausgefallen, da er sich im Abschlusstraining leicht am Rücken verletzt hatte. "Ich gehe davon aus, dass die Probleme zu Wochenbeginn von uns gelöst werden, er im Laufe der Woche in Mannschaftstraining einsteigt und für das Spiel in Leipzig zur Verfügung steht", ließ der HSV-Coach am Wochenende verlauten.
Laut Bild-Angaben konnte Lokonga sein Programm im Kraftraum am heutigen Montag tatsächlich steigern, wodurch man beim HSV hoffe, dass der Mittelfeldstar am Mittwoch ins Teamtraining zurückkehren kann. Das Hamburger Abendblatt ergänzt, dass Lokongas Mitwirken gegen Leipzig zwar ein Wettlauf mit der Zeit werden dürfte, bestätigt aber auch, dass die Hamburger mit einem Einsatz des 26-Jährigen planen.
Da Lokongas Ersatzmann Bilal Nadir gegen Mainz extrem blass blieb, musste er – wie auch Jordan Torunarigha und Martin Adeline – schon zur Halbzeit raus. Umso wichtiger wäre, dass Lokonga in Leipzig wieder dabei ist.
Omari mit Blitz-Rückkehr?
Auch Omari könnte gegen die Roten Bullen überraschend wieder im Kader stehen. Der Verteidiger hatte sich Anfang August an der Schulter verletzt und sollte eine Weile ausfallen. Da man sich bei Omari allerdings gegen eine OP entschied, könnte er nur einen Monat später sein Comeback feiern.
Der 26-Jährige mischte am Montag im Spielersatztraining der Reservisten mit. Dabei sollte er Zweikämpfen zwar noch aus dem Weg gehen, doch eine Nominierung gegen RBL scheint möglich. Gut für den HSV: Da Omari lediglich mit der Schulter Probleme hatte, konnte er auch in der Reha weiterhin Kondition bolzen, weshalb er keinen großen Fitnesszustand haben dürfte. Gerade mit Blick auf die bislang sehr wacklige Defensive wäre es aus HSV-Sicht vorteilhaft, Omari schnellstmöglich wieder an Bord zu haben.
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