HSV gibt Diagnose bei Sambi Lokonga bekannt
Von Franz Krafczyk

Im Kampf um den Klassenerhalt hat der Hamburger SV am Samstag die nächsten Big Points eingefahren. Im direkten Duell beim Konkurrenten aus Heidenheim gewannen die Rothosen ein wenig glücklich, aber auch nicht unverdient mit 2:0. Diesen Dreier haben die Hanseaten jedoch teuer bezahlt.
Nachdem sich Albert Sambi Lokonga in der ersten Halbzeit der Partie bei einem Zweikampf verletzt hatte und zur Halbzeit in der Kabine blieb, tauchten schnell Sorgen um eine ernstere Verletzung des Mittelfeldstars auf (90min berichtete). Nach großen Befürchtungen gab es von Vereinsseite aus nun eine kleine Entwarnung.
"Glück im Unglück" für Sambi-Lokonga
Wie der HSV am Montagnachmittag mitteilte, hat sich Sambi Lokonga einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Dies ergab eine MRT-Untersuchung zu Wochenbeginn. Der Bundesligist spricht von "Glück im Unglück" und einer Zwangspause von "nur wenigen Wochen".
Damit dürfen Trainer Merlin Polzin und die Anhänger der Rothosen ein wenig aufatmen, schließlich dürfte er damit früh genug wieder in den Kampf um den Klassenerhalt eingreifen können. Allerdings werden die kommenden Aufgaben des HSV damit zusätzlich erschwert. Schon in Heidenheim machte sich das Fehlen Sambi Lokongas im zweiten Durchgang bemerkbar.
Ohne den 26-jährigen Belgier wartet steht zunächst das Heimspiel gegen Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) an, in dem die Norddeutschen ihre kleine Ungeschlagen-Serie von vier Spielen ausbauen wollen. Im Anschluss warten der 1. FSV Mainz 05, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen. Mit einer Rückkehr von Sambi Lokonga ist in diesen Partien wohl eher nicht zu rechnen.
Weitere HSV-News lesen:
feed