HSV-Desaster abgehakt: So läuft es für Bayern-Leihgabe Daniel Peretz in England
Von Leonard Schmidt

Noch vor wenigen Wochen sorgte die Leihe von Daniel Peretz nach Hamburg für viel Unruhe. Hinter Daniel Heuer Fernandes kam der Torhüter kaum zum Einsatz, was schließlich in offenen Spannungen mündete. Um einen Wechsel zu erzwingen, blieb Peretz dem Mannschaftstraining fern. Am Ende einigten sich der HSV und der FC Bayern auf den Abbruch der Leihe.
Diese führt den 25-Jährigen nun zum FC Southampton. Dort bekommt Peretz die Spielpraxis, die er eingefordert hatte und nutzt sie bislang konsequent.
Starke Zahlen auf der Insel
In Englands Unterhaus absolvierte Peretz bislang fünf Partien über die volle Distanz. Dabei hielt er bereits zweimal die Null und untermauerte seine Auftritte mit stabilen Statistiken. Rund 72 Prozent der gegnerischen Abschlüsse konnte er parieren, ein Fehler mit direktem Torerfolg steht bislang nicht zu Buche. Bei FotMob wird seine Zeit in England aktuell mit einer soliden Durchschnittsbewertung von 7,44 geführt.
Auch im Vergleich zu seinen wenigen Einsätzen zuvor zeigte sich ein ähnliches Bild. Schon im DFB-Pokal für den HSV hatte Peretz mehrfach unter Beweis gestellt, dass er auf hohem Niveau bestehen kann.
Bayern beobachtet die Entwicklung
Ein kurzfristiger Platz beim FC Bayern bleibt dennoch schwierig. Mit Manuel Neuer als klarer Nummer eins und Jonas Urbig als Perspektivspieler ist die Hierarchie klar abgesteckt. Trotzdem dürfte man in München die Entwicklung aufmerksam verfolgen.
Zumal die Zukunft vom dritten Torhüter Sven Ulreich zuletzt immer wieder diskutiert wurde. Eine Entscheidung steht hier noch aus. Mit Peretz haben die Bayern jedoch weiterhin einen Torhüter in der Hinterhand, der aktuell eindrucksvoll zeigt, warum sein Anspruch auf mehr Einsatzzeit nicht unbegründet war. In München steht der Israeli noch bis 2028 unter Vertrag. Allerdings besitzen die Saints eine Kaufoption, die laut Sky bei acht Millionen Euro liegt.
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