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Horror-Statistik zeigt Grund für Deutschlands fatales WM-Aus

Das DFB-Team stellte bei der Weltmeisterschaft einen eigenen Negativrekord auf.
Deutschland hatte in Zweikämpfen häufig das Nachsehen
Deutschland hatte in Zweikämpfen häufig das Nachsehen | Simon Stacpoole/Offside/GettyImages

Die deutsche Nationalmannschaft hat eine wirklich enttäuschende WM 2026 gespielt und muss nach dem Sechzehntelfinale die Heimreise antreten. Gründe für das miese Abschneiden gibt es viele. Einer sticht aber besonders ins Auge: Die fehlende Körperlichkeit des DFB-Teams, das sich in direkten Zweikämpfen kaum zu wehren wusste. Klappt es dann auch im Kombinationsspiel nicht wie gewünscht, hat jede Mannschaft der Welt Probleme.

Wie bescheiden das Zweikampfverhalten der Deutschen wirklich war, zeigt eine Statistik von Opta. Demnach gewann das DFB-Team im Turnierverlauf nur 47% seiner Duelle – der schlechteste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1966. Und zwar mit Abstand! Zuvor hatte Deutschland nie ein Turnier mit einer Zweikampfquote von unter 50% abgeschlossen.

Deutschland war in keinem der vier absolvierten Spiele das überlegene Team bei den Zweikämpfen, gegen Paraguay lag die Quote bei unterirdischen 45%. Klar, dass du so keinen Blumentopf gewinnst, wenn die Basics derart schwach ausfallen.

Schon nach dem Ecuador-Spiel hatte es lautstarke Diskussionen darüber gegeben, wie unterlegen Deutschland in den Zweikämpfen war. Spieler wie Deniz Undav oder Joshua Kimmich gaben zu, dass Ecuador es einfach mehr gewollt hat – nur Bundestrainer Julian Nagelsmann wischte solche Äußerungen beiseite und meinte, dass es keine Frage der Einstellung sei.

Was bleibt, ist das Gefühl, dass Deutschland während der WM nicht mal annähernd an sein Maximum gekommen ist – vom Spiel gegen den hoffnungslosen Underdog Curacao vielleicht abgesehen. Wenn du dich in den Zweikämpfen aber derart abkochen lässt, dann ist das frühe Ausscheiden einfach nur die logische Konsequenz. Wer keine Zweikämpfe führen kann oder will, sollte zum Tennis gehen.


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