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Hoeneß schwärmt: Profitiert dieser VfB-Youngster vom Chema-Abgang?

Chema hat den VfB per Last-Minute-Deal nach Brighton verlassen. Nun könnte die Stunde eines Stuttgarter Youngster schlagen.
Yanik Spalt soll die VfB-Zukunft gehören.
Yanik Spalt soll die VfB-Zukunft gehören. | Reinaldo Coddou H./GettyImages

Durch den Abgang Chemas dürfte einerseits Ex-Kapitän Atakan Karazor doch auf mehr Spielzeit kommen, als in den letzten Wochen vermutet. Der Routinier entschied sich schon vor dem Wechsel des Spaniers dazu, beim VfB Stuttgart zu bleiben, um sich im zentralen Mittelfeld durchzusetzen. Jetzt ist er in der Rangordnung automatisch auf Platz drei hinter Angelo Stiller und Grischa Prömel aufgerutscht.

Doch auch für VfB-Talent Yanik Spalt könnte sich nun die Tür öffnen. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln schwärmte Hoeneß von dem 19-jährigen Österreicher. "Wir waren sehr angetan von seinen Auftritten in der Vorbereitung", lobte der VfB-Trainer.

Spalt erhalte realistische Aussichten auf Bundesliga-Einsätze, schon gegen die Kölner könnte es soweit sein. "Spalt wird näher ranrücken. Er wird gegen Köln im Kader stehen", verriet Hoeneß auf der PK.

Spalt spielte schon im Rom vor

Spalt könnte also zu seinem Debüt im deutschen Oberhaus kommen. In der vergangenen Saison hat der zentrale Mittelfeldspieler bereits einen Kurzeinsatz auf der großen Bühne erhalten: Im Europa-League-Spiel bei der AS Roma (0:2) durfte der Youngster für acht Minuten auf dem Feld stehen.

Hoeneß betonte, dass es ein "Balanceakt" werden würde, Spalt im Spielrhythmus zu halten. Die Lösung: "Er wird bei uns und in der zweiten Mannschaft zu Einsätzen kommen", erklärte der 44-Jährige. Neben Torwart-Juwel Dennis Seimen könnte also noch ein zweiter Junger Wilder eine Rolle im VfB-Kader spielen.

Spalt wechselte vor drei Jahren aus Vorarlberg in die U17 der Schwaben. Als Kapitän der U19 führte er Stuttgart im Mai zum Gewinn des DFB-Pokals der Junioren. Der Österreicher ist noch bis 2028 an den VfB gebunden.


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